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Dienstag, 31. März 2015

[Video] - Art Hair Studios - Marisa Oddi

Quelle: Marina Bellini auf YouTube
Heute gibt es mal wieder einen kurzen Beitrag zu einem Video. Interessieren wird es wohl hauptsächlich die Damen, aber die Idee und Umsetzung finde auch ich ziemlich gut. :)

Und zwar ist Oddi Marisa ein Friseursalon aus Rom, der auch an der italienischen Webseite Art Hair Studios beteiligt ist. Diese Webseite ist scheinbar sowas wie ein Newsletter für Haartrends und -stile. Und dieser Friseursalon hat nun in Second Life ein Video erstellen lassen, in dem ein paar der RL-Haartrends für 2015 virtuell zu sehen sind. Warum im Videotitel nun Marisa Oddi und nicht Oddi Marisa steht, kann ich nicht sagen.

Erstellt wurde das Video von Marina Bellini. Als Models für die Haare sind LuceMia (Miss Virtual World Italy) und Mexi Lane (Betreiberin der MIC-Imagin@rium Region) zu sehen. Die Haare selbst kommen von Argrace, Catwa und Dura. Bei den Klamotten kommt eine ganze Liste an Ausstattern zusammen, die am Ende des Videos alle aufgeführt werden. Auch die Orte, die man für die Kulissen gewählt hat, sind sehenswert: Insilico, MyFair, Venexia, MIC-Imagin@rium, Rose Theatre und Corona.

Insgesamt eine gute Idee, die qualitativ umgesetzt wurde. Vielleicht findet es ja weitere Nachahmer aus dem RL.

AHS Marisa Oddi




Links:

The Drax Files: World Makers [Episode 28: Whiskey Monday]

Quelle: The Drax Files
Wie bereits am Freitag von Draxtor Despres angekündigt, ist an einem Montag die neue World Makers Episode über Whiskey Monday erschienen. Whiskey sagt gleich zu Beginn, dass sie zuerst bei diesem Format nicht mitmachen wollte, aber anscheinend hat Drax die richtigen Worte gefunden, Whiskeys Zurückhaltung zu zerstreuen. Wer in den letzten Jahren regelmäßig in ihrem Blog vorbeigeschaut hat, wird von den privaten Problemen wissen, die Whiskey in ihrem RL meistern musste. Auch ihre SL-Fotos aus dieser Zeit waren recht düster, aber wie man im Video hören und unter dem Video in der Beschreibung lesen kann, war Second Life in dieser Phase wohl sehr wichtig für sie.

Ich selbst verfolge schon seit Jahren alles, was es von Whiskey so in SL und im Web zu sehen gibt. Ich bewundere ihren Einfallsreichtum in Bezug auf das Selbsterstellen von künstlerischen Szenen und wie sie diese dann in einem Foto ausdrucksstark festhält. Aber auch ihren Stil beim Schreiben von Blogposts mag ich, denn sie hat eine sehr natürliche Art über Gefühle und Emotionen zu schreiben, egal ob diese positiv oder negativ sind.

Umso mehr freut es mich im Video zu sehen, dass es Whiskey heute wohl wieder wesentlich besser geht als noch vor einem Jahr. Und dass es ihr möglich ist, über diese Zeit offen zu sprechen.

Was im Video irgendwie gar nicht erwähnt wird, ist ihr Projekt "Nothing Endures But Change", das sie noch bis Ende Juni 2015 auf LEA 10 durchführt. Im Video sagt Whiskey, dass sie eine erstellte Szene wieder löscht, nachdem sie ihr Foto damit gemacht hat. Auf LEA 10 lässt sie ihre Szenen dagegen ein paar Tage stehen und lädt alle dazu ein, selbst Fotos dort zu machen. Die Resultate kann man sich dann hier auf Flickr ansehen. Ich habe mich auch mal bei einer Szene beteiligt und eines der Bilder ist mit Abstand mein bis heute am meisten aufgerufenes Foto auf Flickr.

So, mehr möchte ich dazu eigentlich nicht schreiben. Nur noch, dass Draxtor erneut eine sehr gute Arbeit gemacht hat und Whiskey offenbar alle Freiheiten gelassen hat, die sie für ihre Beteiligung an den Drax Files brauchte.

The Drax Files: World Makers [Episode 28: Whiskey Monday]




Übersetzung der YouTube-Beschreibung:
"Die Anonymität in dieser virtuellen Welt gab mir den Mut, sehr real zu sein. Ich war in der Lage, eine Menge Probleme zu bewältigen, indem ich mich kreativ in Second Life ausdrücken konnte!"

Die Künstlerin und Fotografin Whiskey Monday schreibt es den Möglichkeiten ihres digitalen Alter Egos zu, dass sie in der Lage war, mit ihrer Depression klarzukommen und letztendlich ihren persönlichen Heilungsprozess einzuleiten:

"Wenn man an psychischen Problemen leidet, ist das schwierig, wegen dem Stigma das damit verbunden ist. Menschen wissen in der Regel nicht, was sie sagen sollen und neigen oft dazu, nutzlose Ratschläge zu geben - wenn auch gut gemeinte -, damit sie sich besser fühlen. In Second Life bin ich in der Lage, mich auf andere zu meinen Bedingungen einzulassen und ich kann unter voller Kontrolle bestimmen, was ich mache, weil ich selbst den Grad der persönlichen Öffnung
wähle. Das ist genauso, wie es sein sollte, vor allem in sozialen Medien."

Mit den Kreationen anderer baut Whiskey Monday karge, aber emotional komplexe 3D-Szenen in SL, die sie bearbeitet, bis eine Welt entsteht, die ihre tiefsten Gefühle zum Ausdruck bringt.

Oft düster und nachdenklich, manipuliert sie den 3D-Aufbau, bis sie - wie sie es ausdrückt - ein "Maß an Intimität findet, das dem Betrachter ein Fenster in ihre Seele öffnet".

Anders als viele andere immersive Künstler, lädt Whiskey die Community nicht dazu ein, diese digitalen Installationen frei zu erkunden, sondern sie erstellt lediglich ein Standbild, das ihre ganz eigene Interpretation darstellt, bevor sie die Szene wieder löscht.

Der flüchtige Moment der Wahrheit und Verletzlichkeit wird allerdings festgehalten, in einer Einzelbildgeschichte! (*)

So etwas gibt es nur in Second Life......
Quelle YouTube

(*) Anm.: Auf Englisch heißt das "Single Frame Story" und so hieß auch ein Blog, den Whiskey mit Botgirl Questi zusammen bis 2013 geführt hatte.

Links:

Black Dragon 2.4.2 ist erschienen

Quelle: Black Dragon Viewer
Vor einer Woche wurde der Black Dragon 2.4.2 Beta veröffentlicht. Gestern, am 29. März, ist nun die gleiche Version, aber ohne "Beta" erschienen. Trotzdem gibt es nicht nur behobene Probleme aus der Beta-Version, sondern auch ein paar neue Funktionen.

Eine der Neuerungen ist eine Option zum Aktivieren von mehrzeiligem Chat. Das gilt sowohl für den lokalen Chat als auch für IM-Sitzungen. Ist die Option aktiviert, wird der Text am Ende der sichtbaren Eingabezeile umgebrochen und eine weitere Zeile hinzugefügt. Ein- oder ausschalten kann man die Option in den Einstellungen in der Registerkarte "Chat" unter "Disable multi-line chat editor". Das bedeutet, ohne Haken in der Checkbox ist der Multizeilen-Chat aktiviert.

Eine weitere Änderung betrifft die Falloff-Einstellung für das Volumetric Lighting. Die in der letzten Version eingeführte Funktion kann nun die Abnahme der Lichtstrahlstärke fließend berechnen (anstatt abgehackt), vom maximalen Wert 60.0 bis runter auf 0.1. Die Auswahl der Werte kann sowohl in den Einstellungen als auch in der Machinima Sidebar vorgenommen werden.

Da im neuen Black Dragon der neueste Code aus dem offiziellen Viewer 3.7.26 aufgenommen wurde, gibt es ab sofort auch die einstellbare Hover-Höhe für den Avatar. Die Anwendung ist genau wie im LL-Viewer, einfach mit der rechten Maustaste auf den Avatar klicken und "Hover Height" wählen. Dann erscheint ein Schieberegler, mit dem die Höhe eingestellt werden kann. Zur Erinnerung: Das funktioniert auch, wenn der Avatar sitzt und die Einstellung bleibt auch nach einem Viewer-Neustart erhalten.

Ansonsten gab es auch mehrere Fixes für bekannte Probleme, darunter die Behebung der fehlerhaften "nolink>"-Anzeige in Benachrichtigungen. Hier noch ein paar weitere Punkte aus dem Changelog, die ich oben noch nicht erwähnt habe:

Ein paar weitere Änderungen aus dem Black Dragon 2.4.2:
  • Alle Änderungen an den Umgebungseinstellungen bleiben auch nach einem Viewer-Neustart bestehen.
  • Die Depth of Field Auflösung wurde auf die Standardeinstellung 1.0 geändert.
  • Der maximal einstellbare Wert für Helligkeit wurde von 15 auf 30 erhöht.
  • Der maximale Wert für die Lichtauflösung wurde auf 128 reduziert (weil mehr kein Sinn macht).
  • Ein Fix für den Machinima Sidebar Button.
  • Ein Fix für das Aussehen des Fotofensters bei aufeinanderfolgenden Snapshots.
  • Ein Fix gegen Deaktivierung von DoF bei Anklicken eines HUD.
  • Ein Fix für die Schieber für den Texturspeicher, die bei aktivierter Custom-Speicher-Checkbox nicht funktionierten.
  • Aufnahme des neuesten Code von Linden Lab plus irgendwas, das "Linden Tiger" heißt.

Den Black Dragon gibt es nur für Windows Betriebssysteme.
Hier ist sowohl der direkte Download als auch der Link zu Downloadseite:

Weitere Links:

Quelle: Black Dragon Viewer - Update 2.4.2


Montag, 30. März 2015

[LL Blog] - Eine neue Zusatzleistung für Premium-Abonnenten

von Linden Lab am 30.03.2015 um 11:57pm PDT (20:57 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Quelle: SL Brand Center
Als Premium Second Life Abonnent hat man viele Vorteile - von den wöchendlichen L$-Stipendien, über euer eigenes Linden Home, bis hin zu erweiterten Echtzeit-Kundensupport-Optionen, exklusiven Geschenken und vielem mehr. Heute freuen wir uns, eine neue Zusatzleistung für Premium-Abonnenten bekanntzugeben: Zugriff auf mehr verpasste Instant Messages!

Wenn früher IMs zu eurem Account gesendet wurden, während ihr offline gewesen seid, konntet ihr auf 25 Meldungen beim nächsten Login zugreifen. Das bleibt auch weiterhin so für alle kostenlosen Accounts, aber ab heute haben Premium-Mitglieder Zugriff auf bis zu 50 verpasste IMs. Das bedeutet, weniger Notecards werden euer Inventar füllen und weniger verpasste Nachrichten von Freunden, Kollegen und Kunden.

Es gibt viele Gründe, um auf Premium umzusteigen und wir werden noch weitere Vorteile und Funktionen für Abonnenten während des gesamten Jahres hinzufügen. Erfahrt mehr über die Premiumvorteile und aktualisiert euren Account hier: https://secondlife.com/premium/

Ihr könnt das Abonnement auswählen, das am besten zu eurem Budget passt - bezahlt monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Profitipp: rechnet mal das Jahresabo durch - neben einer Gesamteinsparung von mehr als 47 US$ im Vergleich zu einem monatlichen Abonnement, bedeutet allein schon der Wert der wöchentlichen L$-Stipendien, dass es sich fast von alleine trägt!

Quelle: A New Perk for Premium Subscribers

LEA 16: "PEARLS" von Searby

Am 31. März 2015 wird eine weitere Region aus dem Artists-in-Residence-Programm der LEA eröffnet. Die Installation wurde von Dave "Searby" Mason erstellt und nennt sich "PEARLS". Die Ankündigung dazu ist schon seit ein paar Tagen im LEA-Blog. Da die Fotos dort nicht so verlockend aussehen, war ich gestern selbst den Sim besuchen und habe eigene Fotos geschossen.

Die Installation auf dem Simboden
PEARLS ist die Abkürzung für Precious Emotions Are Radiant Layered Sublime, was ich nur schwer übersetzen kann. So in etwa: "Kostbare Emotionen sind von glänzender, geschichteter Erhabenheit" (klingt doof, ich weiß). In der Ankündigung steht, dass es insgesamt drei Ebenen in der PEARLS-Installation gibt. Mit der Ebene auf dem Simboden sind es aber tatsächlich vier. Am Landepunkt angekommen, sollte man nach dem blauen Pfeil suchen, der den Weg zum ersten Teleporter zeigt. Dieser befindet sich in der Mitte der Region innerhalb einer weißen Halbkugel. Der Teleport ist eine goldfarbene Spirale, die sich dreht. Klickt man drauf, gelangt man zur zweiten Ebene.

Partikelspiele auf der zweiten Ebene
 

Spätestens dort sollte man das Windlight auf Mitternacht stellen, denn auf Ebene 2 gibt es ein sehr umfangreiches Partikel- und Farbenspiel. Auf dieser Plattform wird am Dienstag auch die Eröffnung durchgeführt. Einen direkten Teleport dorthin, habe ich ganz unten mit aufgeführt.

Den Teleport zur dritten Ebene zu finden, ist bei all den farbigen Formen nicht so einfach. Im Blogpost steht, es sei ein buntes Objekt, aber meiner Erinnerung nach war es eher das farbloseste Prim, das es auf der Plattform gibt.

Der Textwürfel auf Ebene 3
Die dritte Plattform ist ein großer Würfel, gefüllt mit vielen Texten. Hier sollte man evtl. das Windlight wieder auf Tageslicht stellen, da man die vielen Buchstaben sonst kaum sehen kann. Alle drei Plattformen haben unsichtbare Phantomwände, die einen Sound abspielen, sobald man mit dem Avatar durchläuft. Wenn man hören will, was die Sounds wiedergeben, dann sollte man auch ca. 30 Sekunden lang stehenbleiben, sobald einer gestartet wird.

Ebene 4 - Windlight unbedingt auf Mitternacht stellen
Der absolute Kracher für mich, ist dann aber die vierte Plattform, die allerdings aus Objekten besteht, die nicht von Serby selbst erstellt wurden. Um dorthin zu kommen, muss man in dem Würfel mit den Buchstaben mit der Kamera nach draußen zoomen, denn der Teleporter liegt außerhalb der Wände des Würfels. Und der bringt den Avatar auf eine Plattform, die komplett mit den Cyberpflanzen von Soror Nishi gestaltet wurde.



Ich kenne Sorors Kreationen nun schon seit 2007 und habe seitdem immer mal wieder Installationen besucht, die mit ihren Objekten ausgestattet waren. Aber diese Plattform auf LEA 16 hat auf mich eine fast magische Ausstrahlung. Ich habe gestern gut 20 Minuten nur mit der Kamera rumgezoomt. Genau das macht für mich den Zauber einer virtuellen Welt aus. Ganz wichtig ist es, hier das Windlight wieder auf Mitternacht zu stellen. Nur dann kommt die Kombination aus Farben, Formen und dreidimensionaler Tiefe richtig zur Geltung. Meine Fotos hier können das nur ansatzweise rüberbringen.


In Verbindung mit dieser Installation wird auch der Link zu einer Webseite gegeben. Diese Seite wurde ebenfalls von Serby erstellt und sie dreht sich um das Thema Meditation und Selbstfindung. Vom Umfang her ist das fast ein Buch, weshalb ich mich da nicht tiefer reingelesen habe:
>> The Search for the Second Truth

Zusammenfassung:

PEARLS

Quelle: LEA16 - PEARLS by Searby

Sonntag, 29. März 2015

[Business Insider] - Linden Lab war 13 Jahre zu früh für VR

Quelle: Business Insider
Zur Zeit reibe ich mir verwundert die Augen, denn so viele positive Artikel über Second Life wie in den letzten Tagen, habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Über zwei davon habe ich ja bereits hier und hier berichtet. Entweder ist das nur eine zufällige Anhäufung solcher Artikel, oder einige Journalisten sind irgendwie dahintergekommen, dass eine Plattform, die nach 12 Jahren immer noch Gewinn für ihren Betreiber abwirft, doch nicht so tot sein kann.

Heute hat der Business Insider einen Artikel veröffentlicht, dessen Titel übersetzt in etwa wie folgt lautet: "Diese Firma war für die virtuelle Realität 13 Jahre zu früh  - und sie macht sich bereit, es noch einmal zu versuchen." Gemeint ist mit der Firma natürlich Linden Lab.

Wie schon im GOOD-Artikel vom letzten Donnerstag, beginnt der Business Insider mit einem Rückblick auf die Hype-Zeit von Second Life. Als statistische Info gibt es jedoch ein paar aktuelle Zahlen, die Ebbe Altberg vor kurzem auch schon an anderer Stelle äußerte. Es gibt 900.000 aktive SL-Nutzer, diese tauschen pro Jahr für 60 Millionen US-Dollar ihre Linden Dollar in reale Währung und die gesamten Transaktionen in SL betragen pro Jahr umgerechnet mehr als 500 Millionen US-Dollar.

Dann werden einige Aussagen von Ebbe wiedergegegeben, die er direkt gegenüber Business Insider gemacht hat. Gleich die erste lautet: "Nun erwacht diese Welt erneut." Linden Lab hat inzwischen wieder auf 200 Mitarbeiter aufgestockt und arbeitet nun an einem angemessenen Nachfolger für Second Life. Dabei nutzt die Firma die Gelegenheit, die ganzen neuen Entwicklungen im Virtual Reality Bereich mit einzubeziehen.

Ebbe betont auch, dass SL auf seinem Höhepunkt 1,1 Mio. aktive Nutzer hatte und diese lediglich auf 0,9 Mio. Nutzer zurückgegangen wären, was für einen Zeitraum von 9 Jahren nicht wirklich ein starker Einbruch gewesen sei. Danach wird erwähnt, dass sich das Geschäftsmodell mit Gebühren für virtuelles Land über all die Jahre nie geändert hätte. Interessant dann die Aussage, dass nur 10 SL-Nutzer etwa 30% des gesamten Landes in SL besitzen.

Im Weiteren wird dann die funktionierende SL-Wirtschaft erwähnt und dass SL kein Spiel ist, sondern jeder selbst herausfinden muss, was man darin machen möchte. Als Beispiele werden Jo Yardleys "1920 Berlin" und ein barockes Casino mit Bar von einem Lichtdesigner aus Dublin erwähnt (vielleicht ist damit Kaya Angel gemeint?). Weiter geht es mit einigen Erwähnungen anderer Institutionen, die SL für ihre regelmäßigen Meetings, Kurse und Lesungen nutzen. Darunter TechSoup und die Texas A&M University.

Um nun in Zukunft für die Neuentwicklungen im VR-Sektor gewappnet zu sein, würden laut Business Insider die ständigen Updates von Second Life nicht mehr ausreichen. Die Grafikengine erreicht einfach nicht die Framerate und Performance, die für ein immersives VR-Erlebnis notwendig wäre. Dass Linden Lab deshalb an einer neuen virtuellen Welt arbeitet, wird im Artikel besonders positiv gesehen. Der Autor ist der Ansicht, wenn Leute schon virtuelle Klassenzimmer und Seminarräume im technisch veralteten Second Life errichten würden, was wäre dann erst möglich bei einer neuen und moderneren Plattform.

Laut Ebbe Altberg wird sich SL2 auf die folgenden drei Kernpunkte fokusieren:
  • Es soll für die Nutzer leichter sein, gute und relevante Inhalte zu finden.
  • Es soll mehr Leuten ermöglicht werden, die guten und relevanten Inhalte gemeinsam zu erleben (genannt wird hier ein Konzert der Gruppe Duran Duran in Second Life, bei dem aufgrund des Avatarlimits nur 50 Leute teilnehmen konnten).
  • Es sollen neue Wege ermöglicht werden, bei denen die Nutzer mit ihren Inhalten Geld verdienen können (zum Beispiel vermieten von bereits eingerichteten Klassenräumen an andere Universitäten).

Abschließend sagt Ebbe, wenn es Linden Lab gelingt, diese Punkte umzusetzen, dann wird der Erfolg von Second Life mit der neuen Plattform fortgeführt. Die Firma hat einen Vorsprung in der Entwicklung von nutzergenerierten Inhalten, virtuellem Nachbau von realen Räumen und in Bezug auf Mehrspieler-Onlinewelten. Denn Linden Lab hat im Grunde 10 Jahre zu früh begonnen, Dinge zu entwickeln, von denen die Leute dachten, sie seien unmöglich.

Quelle: This company was 13 years early to virtual reality — and it's getting ready to try again

Künstlerin LaTurbo Avedon nutzt SL für ihre Skulpturen

Quelle: New Sculpt - LaTurbo Avedon
Im britischen Wired ist am letzten Dienstag ein interessanter Artikel über die Künstlerin LaTurbo Avedon erschienen. Das Besondere an ihr ist, dass sie ausschließlich als Avatar im Internet existiert. Wer hinter dem virtuellen Charakter steht, ist laut Wired nicht bekannt. Ich kannte bis heute noch nicht einmal den virtuellen Charakter, aber nach etwas Googeln bin ich dann überall im Web auf diesen Namen gestoßen. Unter anderem auf Instagram, Tumblr, Facebook, Twitter, LinkedIn, Soundcloud und Ello.

Inhaltlich berichtet der Artikel über die Projekte von LaTurbo, die sich um Videospiele, Virtual Reality und Interaktionen zwischen Künstlern und Publikum drehen. Sie kreiert mit Hilfe von Rendering Software und CG-Werkzeugen kristalline Skulpturen, die sie sowohl in virtuellen als auch realen Ausstellungen präsentiert und die inzwischen zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Dabei kommuniziert sie mit anderen ausschließlich über ihren Avatar und verwendet dazu eine vom Computer generierte Stimme.

Ihre ersten Berührungen mit virtuellen Umgebungen hatte LaTurbo auf Onlineportalen für Rollenspiele. Und obwohl es heute umfangreiche Action-Games mit endlosen Handlungssträngen gäbe, waren es diese Anfänge im Bereich digitaler Welten, die zu ihren erinnerungswürdigsten Erlebnissen zählen. Als weiteres Beispiel nennt sie die Dschungelstimmung in den Tomb Raider Spielen. Bei solchen Spielen sind es oft die aufwändig strukturierten Umgebungen, durch die man sich als Spieler bewegen muss, die LaTurbo besonders gefallen. Und durch diese Strukturen inspiriert, hat sie dann auch eine Reihe von Skulpturen geschaffen, die sie in ihrer Serie New Sculpt präsentiert.

Das Interessante ist nun, wie LaTurbo diese Skulpturen erstellt. Sie "missbraucht" die in Second Life verfügbaren Baufunktionen, indem sie absichtlich kaputte Sculpt-Maps als Texturen auf normalen Standardprims verwendet. Jeder, der schon mal mit Sculpt-Maps in SL experimentiert hat, wird diese Kornflakesstrukturen kennen. Oft sehen sie so aus, als wäre das Innerste nach außen gekehrt worden. Im Grunde reicht es, wenn man einfach eine ganz normale Textur oder ein Foto in das Sculpt-Map Fenster zieht. Wie man auf ihrer New Sculpt Seite sehen kann, nutzt sie dann wohl auch noch einen 3D-Drucker, um ihre digitalen Skulpturen in physische Objekte zu verwandeln.

Quelle: New Sculpt - LaTurbo Avedon
Ein weiteres Projekt von LaTurbo nennt sich Panther Modern. Das ist eine Webseite, auf der andere Künstler ihre digitalen Kreationen ausstellen können. Und ein paar davon sehen wirklich aufregend aus. Zum Beispiel Room Seven von Pussykrew.

Im Januar 2015 war LaTurbo Avedons Projekt "Commons" auf der Transmediale in Berlin zu sehen. Darüber wurde dann sogar im deutschsprachigen Wired berichtet. Wer sich noch mehr über die virtuelle Dame informieren möchte, sollte diesen kurzen Artikel auch lesen.

Bei den Links zu LaTurbo Avedon liste ich nur ein paar wenige auf. Sie ist im Web so breit vertreten, dass man alle Bezüge sowieso nicht auflisten könnte. Allerdings scheint ihr Facebook-Account nun gelöscht zu sein, auch wenn noch viele Links dorthin verweisen. Tja, Avatare und Facebook, das ist so eine Sache... :)

Links:

Quelle: [Wired] - 'Avatar' artist crafts sculptures from pure technology

Drax Files Radio Hour #61: Ranting with Niran

Quelle: the drax files radio hour [with jo yardley]
Es ist schon lange her, dass ich hier eine Podcast-Sendung der Drax Files Radio Hour zusammengefasst habe. Heute hatte ich mal wieder Lust darauf, zumal NiranV Dean, der Entwickler des Black Dragon Viewers, von Draxtor interviewt wurde. Obwohl Niran im Web öfter mal die verbale Keule auspackt, wenn jemand dämliche Fragen stellt, ist er im Interview doch recht gemäßigt.^^ Außer etwas Kritik an den Defaulteinstellungen im SL-Viewer, gibt es ansonsten kein Ranting, wie es die Podcast-Überschrift eigentlich suggeriert. In erster Linie habe ich mir aber die Sendung komplett angehört, weil der Black Dragon eben mein Stammviewer ist und einige interessante Infos gegeben werden.

Das Intro zur Sendung wird von Whiskey Monday gesprochen, die in den letzten Wochen mit Drax zusammen an einer neuen World Makers Episode gearbeitet hat. Am kommenden Montag soll die Folge auf YouTube hochgeladen werden. Ganz klar - natürlich an einem Montag! :)

Zu Beginn will Draxtor wissen, ob die Aufteilung von Second Life- und Virtual Reality-Themen in der Sendung ausgewogen ist, oder ob einer der Bereiche zu stark überwiegt. Wer dazu etwas sagen will, soll es in die Kommentare zur Sendung schreiben. Ich fand es in der zweiten Hälfte des letzten Jahres zu VR-lastig, denn da wurden kaum noch SL-Themen behandelt. Da aber inzwischen der Oculus Rift Hype auch bei den beiden Moderatoren etwas nachgelassen hat, ist der SL-Anteil nun wieder ganz ok.

Im ersten Teil der Sendung werden dann ein paar Schlagzeilen der Woche diskutiert. Es geht um folgende Themen:
  • Ready Player One wird von Steven Spielberg verfilmt. Der Link zum Podcast verweist auf den Hollywood Reporter, aber da ich dieses Thema auch schon bei mir hatte, gibt es meinen Link noch dazu: [Echt Virtuell] - Ready Player One wird von Steven Spielberg verfilmt. Es gab vor einiger Zeit auch mal eine Location in Second Life, die Bezug zu diesem Roman hatte. Wie der Screenshot auf der Podcastseite zeigt, ist dort heute leider nichts mehr zu finden.
  • Auf YouTube gibt es jetzt 360 Grad Videos, die man mit Effekt aber nur im Chrome Browser oder in entsprechenden Android-Apps ansehen kann. Im Firefox oder IE ist es einfach nur ein gestrecktes Video. Um den Effekt zu sehen, muss man die Maus in der oberen linken Ecke des Videos auf das Navigationsrad bewegen und dann bei gedrückter Maustaste die Blickrichtung ändern. Ich habe das probiert, aber bei mir funktioniert es irgendwie nicht. Wer selbst mal probieren will, hier ein Beispielvideo: Tomorrowland 2014 | 360 Degrees of Madness. Und hier ein deutschsprachiger Bericht dazu: YouTube unterstützt ab sofort 360 Grad-Videos.
  • Passend zur vorherigen Meldung, hat auch Facebook angekündigt, diese 360 Grad Videos auf ihrer Plattform zu unterstützen.
  • Als nächstes wird die Magic Leap angesprochen. Ein neues Video zeigt ein nahezu perfektes Augmented Reality Overlay, dass scheinbar mit der Magic Leap bedient werden kann. Nach lesen der Kommentare komme ich aber zu dem Schluss, dass das Video eine hollywoodreife Trickproduktion ist. Dennoch ist es vorstellbar, dass sowas in einigen Jahren in der gezeigten Qualität möglich ist.
  • Im Sommer soll auch ein Film erscheinen, der mit Hilfe der Magic Leap Technologie produziert wurde. Das Ganze läuft unter dem Projektnamen The Age of Starlight und der Film wird auf dem Manchester International Festival im Juli zu sehen sein.
  • Unter dem Namen Improbable hat eine Startup-Firma eine neue Server-Technologie entwickelt, die zukünftig die herkömmlichen Server ablösen könnte. Die Technologie beruht auf Tausenden von Mini-Prozessoren, die wie ein Schwarm agieren. Statt bei Games immer nur einen Server pro Instanz zu verwenden, übernimmt dieser Schwarm jeweils die Arbeit von vielen parallelen Prozessen, die vom Ablauf her als nächstes anstehen. (hm, schwer zu erklären). Ciaran Laval hat dazu einen Blogpost geschrieben, der sich auf diesen Artikel auf Engadget bezieht. Bei Improbable arbeitet unter anderem ein Ex-Linden Lab Mitarbeiter.
  • Draxtor hat inzwischen auch schon eine virtuelle Umgebung in High Fidelity online gestellt. Das Anlegen hat laut Drax nur ein paar Minuten benötigt.
  • Dann wird ein Blogpost von Jo Yardley angesprochen, den sie letzte Woche geschrieben hatte. Ihr Vorschlag war, dass sich Linden Lab evtl. überlegen sollte, SL Go als kostenlosen Dienst für Premium-Nutzer anzubieten. Alles, was heute so an Vorzügen für Premium-Nutzer angeboten wird, wäre ja eher ohne Reiz. Möglich wären auch verschiedene Abstufungen der Premium-Mitgliedschaft, z.B. Standard und Pro. Und nur beim Pro gäbe es dann SL Go noch kostenlos dazu.
  • Ab Minute 29:08 wird im Podcast ein Song von SL-Sängerin Lydia Yalin gespielt.

Nun beginnt das Interview mit Niran. Da ich keine vollständige Zusammenfassung von 20 Minuten Unterhaltung hier bieten kann, gibt es einfach eine Liste von Aussagen, die ich für interessant halte.
  • Niran kommt aus Deutschland und ist in Second Life als Furry unterwegs.
  • Niran kann selbst keine Programmiersprache, wie zum Beispiel C++ oder C#. Die wesentlichen Anpassungen im Black Dragon werden durch Änderungen der XML-Dateien durchgeführt.
  • Bevor Niran einen eigenen Viewer veröffentlichte, hat er lange Zeit Modifikationen für den Kirstens Viewer erstellt und anderen zugänglich gemacht.
  • Als Kirsten dann die Entwicklung ihres Viewer beendete, schaute sich Niran in der SL-Wiki an, wie man selbst einen Viewer kompiliert und begann einfach damit. Dabei wurden dann sowohl die Mods vom Kirstens Viewer als auch die neuesten Bug-Fixes von Linden Lab vereint.
  • Die Informationen zum aktuellen Entwicklungsstand des Linden Lab Viewers holt sich Niran von der Repository-Seite auf Bitbucket.
  • Der Fokus des Black Dragon Viewers liegt auf der Verbesserung der Grafik und des Rendering.
  • Volumetric Lighting (die neue Funktion im Black Dragon) ist ursprünglich eine Entwicklung von Tofu Buzzard, der früher eine Zeit lang für Linden Lab gearbeitet hat und auch nach seinem Ausscheiden in Second Life aktiv geblieben ist.
  • Volumetric Lighting sind Lichtstrahlen, die durch Brechung in Wolken oder an Objektkanten begrenzt werden und dadurch eine sichtbare Verlauflinie gegenüber der restlichen Umgebung haben. Da es in SL keine echten Wolken gibt, findet hier die Brechung nur an Objektkanten statt.
  • Screen Space Reflection (SSR) ist ein weiteres Feature von Tofu, das im Black Dragon verwendet wird. Der Firestorm hat ebenfalls SSR, diskutiert aber gerade darüber, es zu entfernen.
  • Obwohl Second Life schon sehr alt für eine Software ist, kann man grafisch doch ziemlich viel aus ihr herausholen. Leider macht sich das aber in der Performance (in den FPS) bemerkbar.
  • Niran erwähnt auch eine alte Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und LL. Er stellte vor langer Zeit einen Fix für die unsymetrischen Attachmentpunkte am Avatar in der JIRA zur Verfügung, doch Oz Linden lehnte das ab, weil dadurch bestehender Content beeinflusst werden würde.
  • Niran hält viele Standardeinstellungen im offiziellen Viewer für Unsinn, da sie einfach schlechte Resultate liefern (z.B. die DoF- oder die Kamera-Einstellungen). Alle dieser Werte sind im Black Dragon geändert.
  • Auf die Frage, wie viel man für einen PC ausgeben müsste, der Second Life so darstellt wie es in Nirans Videos zu seinen Viewer-Releases zu sehen ist, sagt er, man würde mit ca. 700 US$ hinkommen. Er empfiehlt eine NVidia GTX 660 und einen Intel Quad Core mit mindestens 3 GHz.

Am Ende der Sendung wird noch das zweite Treffen verschiedener Lindens mit SL-Bewohnern auf der Meauxle Bureaux Region vom letzten Mittwoch angesprochen. Es waren wieder eine ganze Reihe bekannter Lindens auf der Region, darunter Ebbe, Torley, Oz und Xiola. Ich hatte darauf in meinem Blog nicht noch einmal hingewiesen, weil es eben eine Wiederholung des Treffens war, das schon letzten November stattgefunden hatte. Soweit ich auf den aktuellen Fotos sehen konnte, lief es am Mittwoch exakt genauso ab, wie vor fünf Monaten, nur mit etwas anderer Linden-Besetzung. Dennoch ist es natürlich gut, dass LL sowas erneut durchführt.

Und ganz am Ende wird auf einen Artikel im britischen Wired hingewiesen, auf den ich gleich noch in einem zweiten Beitrag eingehe.

Hier kann man sich die Sendung anhören, genauso wie auf der Seite zum Quellenlink:




Links:

Quelle: show #61: ranting with niran

Samstag, 28. März 2015

Fashion For Life 2015 - Impressionen

...
Ich hatte während der vergangenen Woche so gut wie keine Zeit für SL. Dennoch wollte ich mir die Regionen der Fashion For Life auch in diesem Jahr ansehen, denn was diesmal so aufgebaut wurde, kann sich wirklich sehen lassen. Also habe ich mir jeden Tag eine Region vorgenommen und gestern sogar drei, so dass ich heute ein paar Impressionen posten kann.

Was mich etwas gewundert hat ist, dass in diesem Jahr scheinbar kaum noch Besucher zu dieser Verkaufsmesse kommen. Zumindest nicht so zwischen 20 und 23 Uhr unserer Zeit. Mehr als fünf Avatare waren auf keiner der Regionen, die ich mir in den letzten sechs Tagen angesehen habe. Und auch von den Events scheint keiner in diesem Zeitfenster in der letzten Woche stattgefunden zu haben. Auf der anderen Seite hatte das aber auch wieder den Vorteil, dass ich null Lag hatte. Und auch mit 768 Meter Sichtweite konnte ich ganz gemütlich durch die Installationen ziehen.

Die Fashion For Life läuft jetzt noch bis Sonntagnacht 12am SLT (Montagmorgen 9:00 Uhr bei uns). Wer also selbst noch einmal etwas ansehen will, sollte es an diesem Wochenende machen. Einen Vorbericht mit allen Teleports, hatte ich hier bereits gepostet.

Bei meinen Impressionen schreibe ich nicht mehr viel Text zu den Fotos. Es ist halt eine Messe und es gibt viele Aussteller, leider zu 95% nur für Damenausstattung. Ich hätte mir gerne eine neue Jacke gekauft, aber ich habe einfach nix gefunden. Für die Fotos habe ich die meiste Zeit das normale SL-Windlight verwendet. Wo ich es etwas exotischer wollte, habe ich dann aber auch mal was anderes probiert. Da es doch eine größere Anzahl von Fotos ist, geht es nach den ersten drei Regionen auf der Unterseite weiter.


Tokyo

Begonnen habe ich meinen Rundgang auf Tokyo. Die Gestaltung ist zweigeteilt und es wurde auf der einen Seite eine moderne Großstadt und auf der anderen Seite das traditionelle Japan zu einem recht interessanten Mix vereint.

Tokyo modern...
...und traditionell
Im traditionellen Teil gibt es viele Bäume mit Kirschblüten in einem kleinen Park. Ebenso findet man auch ein klassisches, japanisches Teehaus. Überhaupt wurde auf jeder Region ein für die jeweilige Stadt typisches Gasthaus (Restaurant, Café, Diner, Teehaus, etc.) aufgebaut. Für mich waren das fast immer die Highlights auf jeder Region.

Teehaus
>> Teleport nach Tokyo

Milan

Nächste Stadt ist das italienische Mailand, das auf Englisch eben Milan heißt. Hier dominiert nur ein einziges Gebäude, das es auch im RL gibt. Und zwar nennt sich das Galleria Vittorio Emanuele II (RL-Foto). Der Nachbau in SL ist ziemlich gelungen. Vor allem haben die Aussteller hier eine richtig edle Präsentationsfläche erhalten.

Galleria Vittorio Emanuele II
Der Park vor der Galleria ist auch ganz nett
Auch hier habe ich mich am längsten vor dem Campari-Bistro aufgehalten, das bei einigen Windlights fast wie aus dem RL ausgesehen hat. Leider habe ich nur ein Foto mit einem weniger guten WL geschossen.

Wo is'n hier der Kellner?
Bistro
>> Teleport nach Milan

Paris

Von der Gesamtkulisse aller FFL-Regionen, hat mir Paris mit am besten gefallen. Kopfsteinpflaster, der Triumphbogen, schöne Altbauhäuser und natürlich auch ein französisches Café.

Wie wär es mal mit einem Racing For Life?

Gebaut wurde Paris von Kaya Angel, der ja kürzlich mit seinem Prunkvideo über Angel Manor für Aufsehen sorgte. Genau wie auf seinen eigenen Regionen, hat Kaya im angesprochenen Café ein klein wenig zu viel Specular bei den Materialtexturen verwendet. Aber alles in allem ist es dennoch sehenswert.

Café von innen
>> Teleport nach Paris

Nun kommt der angedrohte Wechsel auf die Unterseite. Bitte den nachfolgenden Link anklicken:

Freitag, 27. März 2015

[GOOD Magazine] - Second Life lebt weiter

Quelle: HyacintheLuynes auf Wikimedia Commons
Vor ein paar Wochen hatte ich schon einmal über einen Artikel aus dem GOOD Magazine berichtet, der sich dem Thema Second Life widmete. Allerdings wurde darin SL eher von einer Seite gezeigt, die nichts mit den aktuellen Möglichkeiten zu tun hatte. Dementsprechend kritisch waren auch die Kommentare zu diesem Bericht, der sich um das 365-Tage-Projekt des Künstlers Michael Green drehte. Aktuell wurden allein im GOOD Magazin dazu 123 Kommentare geschrieben.

Offenbar haben die Redakteure des Magazins das Interesse an diesem letzten Artikel auch bemerkt, denn gestern wurde wieder etwas zu Second Life veröffentlicht. Und das ist diesmal wirklich nicht schlecht. Zu Beginn geht es zwar so los, wie in fast jedem Artikel von Printmedien, die sonst über ganz andere Themen berichten. Aber dann bemüht sich Autor Mark Hay, relativ neutral und vor allem sachlich und fundiert zu schreiben.

In der zweiten Hälfte berichtet Hay darüber, dass Second Life noch immer sehr lebendig ist, dass es 2013 noch eine Millionen aktive Nutzer hatte und täglich bis zu 13.000 neue Accounts angelegt werden. Ebenso ist Hay der Ansicht, dass SL heute eine stabilere Bevölkerung habe als in den Hype-Jahren 2006 bis 2008. Der Grund, warum man heute nicht mehr so viel von Second Life in den Medien hören würde, läge darin, dass man dieser Plattform nicht mehr zuschreibt, den Leuten ein besseres Leben zu ermöglichen. Stattdessen sei SL heute eine einzigartige, attraktive Drehscheibe für global verteilte Subkulturen, die sich zusammenschließen. Und diese Gruppen erschaffen sich ihre eigenen Welten, in denen sie dann Rollenspiele betreiben oder mit ihren Ideologien eigene Gesellschaftsformen gründen.

Es wird aber auch das Problem angesprochen, dass Nutzer, die nur mal reinschnuppern und den Eingang in den "Kaninchenbau" nicht finden, auch schnell wieder raus sind aus SL. Wer nicht bereit ist, Zeit und Geld zu investieren oder Güter zu erstellen, dem wird schnell langweilig. Dem kann man wiederum entgegenwirken, wenn man nach aktiven Gruppen sucht, die das eigene Interessensgebiet oder die Weltanschauung teilen. Solche Gruppen in SL zu finden, sei gar nicht so schwer. Als sehr aktive Subkulturen werden Cyberpunk, Elfen, Furries, Goreaner, Steampunk, Star Wars, Satanisten, Wiccaner und verschiedene Fetishgruppen genannt. Zu den Fetishgruppen gehören viele Leute, die in ihrem realen Umfeld kaum Gleichgesinnte treffen und deshalb in einem weltweit erreichbaren Second Life ihren Vorlieben besser nachkommen können. Im Speziellen wird dann auch noch auf Gor eingegangen und zwar so intelligent, dass der Autor wohl selbst ein erfahrener SL-Nutzer sein muss.

Mark Hay ist der Ansicht, dass die Mitglieder solcher Subkulturen Second Life nicht so schnell verlassen werden. Denn etwas Vergleichbares gäbe es aktuell einfach nicht. Er spricht dann zwar auch den neuen Hype um Virtual Reality an, mit den ganzen Entwicklungen rund um Oculus Rift, HoloLens und Magic Leap, und dass die kommenden Plattformen grafisch wesentlich weiter sein werden als SL, aber das sei aus seiner Sicht noch Zukunftsmusik. Was wir heute bereits haben, ist Second Life.

Insgesamt ein guter Artikel. Er beleuchtet zwar auch wieder nur einen Teil von Second Life und lässt die Kunst-, Musik- und Charity-Szene völlig außer Acht. Aber bei den Themen die angesprochen werden, merkt man, dass der Autor nicht zur Copy & Paste Presse gehört. Dazu wurden auch ein paar Fotos in den Beitrag gepackt, die einfach das derzeitige Look & Feel von SL wiedergeben.

Quelle: Second Life is Staying Alive

Donnerstag, 26. März 2015

Ready Player One wird von Steven Spielberg verfilmt

Quelle: Commonreads.com
Heute haben viele Gamer- und Movie-Seiten im Web über die Meldung berichtet, dass Steven Spielberg den mit mehreren Preisen dekorierten Roman "Ready Player One" von Ernest Cline verfilmen wird. Das ist in sofern eine Meldung für meinen Blog, weil sich die Story um Virtual Reality dreht und ein Großteil des Romans in einem Metaverse spielt. In Deutschland hat dieses 2011 veröffentlichte Buch (noch) nicht so eingeschlagen, aber in den USA hat es bereits Kultstatus, ähnlich wie Neal Stephensons "Snow Crash".

Hier die kurze Einleitung von der Homepage zur deutschsprachigen Ausgabe des Romans:
Im Jahr 2044 hat die Welt für Wade Watts nichts mehr zu bieten. Und so flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, der in OASIS versteckt ist. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der realen Welt. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem unvorhersehbaren Ende spielt!
Klingt eigentlich recht banal, aber diejenigen die es gelesen haben, sind der Ansicht, dass die gesamte Geschichte der Beschreibung eines Metaverse bisher am nächsten kommt. Auch Wagner James Au auf New World Notes ist der Ansicht, dass eine Verfilmung dieser Story den virtuellen Plattformen einen Schub geben könnte. Dazu kommt, dass der Film in etwa dann in die Kinos kommt, wenn die Oculus Rift als Konsumerprodukt erhältlich ist und auch SL2 und High Fidelity schon nutzbar sind.

Im ursprünglichen Quellartikel dieser Meldung auf Deadline/Hollywood ist man der Ansicht, dass es sehr darauf ankommen wird, wie Spielberg die Handlung innerhalb der virtuellen Welt auf die Leinwand bringt. Denn im Buch ist dies das Schlüsselelement der ganzen Geschichte. In der Folge werden dann im Artikel noch Möglichkeiten aufgeführt, die heute zur Verfügung stehen, um so eine virtuelle Realität zu simulieren und für einen Film zu nutzen. Also, warten wir mal gespannt auf den ersten Trailer, der aber dieses Jahr wohl nicht mehr erscheinen wird.

Links:

Burnal Equinox 2015: Balance - vom 27. bis 29. März

Quelle: BURN2
Die Organisatoren des BURN2-Festivals, das jedes Jahr kurz nach dem Ende des RL-Vorbilds Burning Man in Second Life stattfindet, veranstalten während des Jahres auch mehrere kleine Events. Eines davon ist das Burnal Equinox, das eigentlich zur Tagundnachtgleiche durchgeführt werden soll (dem Äquinoktium). Die war aber schon am 20. März, also ist das kleine Festival etwas spät dran.

Das Motto lautet in diesem Jahr "Balance", was als direkter Bezug auf die gleichlangen Tage und Nächte zu dieser Jahreszeit gedacht ist. Geboten wird ein buntes Programm auf der Burning Man Deep Hole Region, die auch beim großen BURN2 ein Teil des Playa-Geländes ist. Los geht es am Freitag, den 27. März um 10:00am SLT (18:00 Uhr MEZ) mit einem Silent Walk der Lamplighters über die Region, gefolgt von einem Drum & Dance der Gruppe Doob. Desweiteren gibt es Live-Musik, DJ-Parties und einen Tower Burn, bei dem der hölzerne Festivalturm zu DJ-Musik abgefackelt wird. Während dem gesamten Wochenende kann man sich auch eines der Artcars rezzen und über den Wüstenboden fahren.

Höhepunkt aus meiner Sicht, ist der Auftritt der ChangHigh Sisters mit ihrer Fireshow am Sonntag um 12:00pm SLT (21:00 MESZ), direkt gefolgt von einer Live-Performance der Gruppe DRUM. Wer die ChangHigh Sisters noch nicht gesehen hat, sollte sich das mal geben. Es lohnt sich. Hier ein paar Fotos, die ich bei einer ihrer Shows gemacht habe.

Alle weiteren Termine und Programmpunkte gibt es hier:
>> Burnal Equinox Event Kalender

Neben den ganzen Programmpunkten wurden auch eine Reihe von kunstvollen Installation auf der Region errichtet. Diese sehen fast alle bei Nacht-Windlight am besten aus. Hier noch drei Fotos vom diesjährigen Burnal Equinox:


 

>> Teleport zum Burnal Equinox

Weitere Teleports sind im Kalender zu jedem Programmpunkt extra angegeben.

Links:

Quelle: Burnal Equinox 2015: Balance

Mittwoch, 25. März 2015

Bryn Oh: "Lobby Cam" öffnet am 29. März 2015

Quelle: Bryn Oh
Vor einer Woche hatte ich schon den Trailer von Bryn Oh in meinem Google+ Stream geteilt. Gestern hat Bryn ihr neues Projekt mit dem Namen "Lobby Cam" auch in ihrem Blog vorgestellt. Eröffnet wird die simweite Installation am Sonntag, den 29. März. Eine Uhrzeit wird zwar nicht genannt, aber ich denke so ab dem frühen Abend unserer Zeit sollte man Zugang haben.

Aufgebaut wurde Lobby Cam wieder auf Bryns eigener Region Immersiva. Für die Besichtigung sollte man sich zuerst am Startpunkt ein HUD besorgen und anziehen. Auf den ersten Blick wirkt die Installation sehr übersichtlich, denn der größte Teil der Region wird von einem Weizenfeld bedeckt, das sich im Second Life Wind leicht hin- und herbewegt. Bryn hatte schon lange den Wunsch gehabt, einmal so ein großes Feld in SL anzulegen und in ihrem Blogpost schreibt sie, dass es ziemlich gut geworden ist.

Da das Weizenfeld viele Alphamasken benutzt, hatte Bryn im Vorfeld einige Tests mit Alpha-Masking und Alpha-Blending durchgeführt und die Gestaltung dann so angepasst, dass sie mit einem mittelguten Computer noch ohne Lag betrachtet werden kann. Um die Belastung weiter zu reduzieren, empfiehlt Bryn noch, die Wasserreflektionen auf Minimal zu stellen und die Wassertransparenz ganz auszuschalten, da in der gesamten Installation kein Wasser vorhanden ist (berechnet wird es aber dennoch, wenn es in Sichtweite kommt, denn die alleinstehende Region ist umgeben von Wasser).

Ebenfalls sollte man sicherstellen, dass man das regionseigene Windlight verwendet, das für die Installation erstellt wurde. Bei Bryn ist das Windlight immer ein wichtiger Bestandteil ihrer Kreationen. Außerdem wird, wie schon bei "Imogen and the Pigeons" und "The Singularity of Kumiko", das Avatarlimit auf der Region wieder recht niedrig eingestellt sein, um ebenfalls den Lag in Grenzen zu halten.


Außer dem Weizenfeld, gibt es natürlich auch noch mehr zu sehen. In dem großen Gebäude auf dem Foto oben, wird wohl die eigentliche Geschichte aufgebaut sein. Und es gibt auch noch zwei kleinere Häuser am Rand des Getreidefeldes. Dazu hat Bryn in ihrem Blogpost aber keine weiteren Informationen gegeben. Für mein Sneak Peek Foto bin ich mal ganz kurz hingebeamt. Man kann zur Zeit nur auf einer kleinen Parzelle landen, der Rest der Region ist gesperrt. Um mir die Vorfreude nicht zu nehmen, habe ich die Kamera nicht in die Gebäude gezoomt. Einen kurzen Einblick erhält man aber am Ende des Trailer-Videos.

Das Video ist diesmal recht ungewöhnlich, denn die ersten zwei Minuten gibt es eine Kamerafahrt über einige reale Ölgemälde, die Bryn im RL erstellt hat. Sie zeigen im Grunde die Landschaft und Gebäude ihrer neuen Installation. Würde mich jetzt mal interessieren, ob die SL-Installation das Motiv für die Gemälde war, oder ob die Installation ein Nachbau der voher erstellten Gemälde ist. Oder vielleicht war auch beides ein gleichzeitiger Prozess.

Lobby cam - trailer




Quelle: [Bryn Oh] - Lobby Cam - opening March 29th, 2015

UKanDo Viewer 3.7.26 ist erschienen

Quelle: UKanDo Viewer
Am 24. März ist der UKanDo Viewer 3.7.26 erschienen. Die Updates bei diesem Viewer beschränken sich in letzter Zeit weitgehend darauf, immer die neuesten Veröffentlichungen von Linden Lab und die letzten Versionen von Marine Kelleys RLV in den UKanDo aufzunehmen. Beim Code von Linden Lab wurde wurde zum Beispiel der erst gestern erschienene SL Viewer 3.7.26 übernommen, der die einstellbare Avatar Hover Höhe beinhaltet.

Wie schon bei anderen Viewern, wurde nun auch im UKanDo die Funktion für die RLV-Startbeschränkung in der Grundeinstellung deaktiviert, da diese Option bei jedem Login für ca. eine Minute einen schwarzen Bildschirm verursacht. Anders als beim Kokua, kann man das aber im UKanDo manuell wieder aktivieren, wenn man möchte. Und zwar unter
> Einstellungen > RLV > General (oder in den Debug Settings unter RLVStartUpRestriction).

Ansonsten gab es noch zwei Fehlerbereinigungen, eine für den "Replace Outfit"-Bug unter RLV und eine für den "<nolink>"-Bug, der in einigen Meldefenstern auftreten kann. Und als neue Funktion erscheint jetzt eine Bestätigungsabfrage, wenn man die Verlinkung von Primgruppen auflösen will.

Release Notes UKanDo 3.7.26:

Der UKanDo Viewer 3.7.26 ist für Windows und Linux erhältlich. Eine Mac-Version gibt es nicht.

>> Zur Downloadseite des UKanDo Viewers

Links:

Quelle: UKanDo 3.7.26 Released

Dienstag, 24. März 2015

Second Life Viewer 3.7.26 (299635) ist erschienen

Am 24. März ist der Second Life Viewer 3.7.26 erschienen. Erneut hat Linden Lab seit der letzten Version vier Wochen benötigt, um einen der vielen RC Viewer zu einem offiziellen Release zu führen. Ausgewählt wurde diesmal der RC Viewer mit der neuen Einstellmöglichkeit für die Avatar Hover Höhe.

Hier der kurze Text aus den Release Notes:
Die Avatar Hover-Höhe ist eine neue Funktion, die euch erlaubt, die vertikale Position eures Avatars innerhalb vorgegebener Werte einstellen zu können. Dies ist eine rein grafische Anpassung, die eure Position bezogen auf physikalische Nutzung nicht beeinträchtigt. Damit die Funktion richtig arbeitet, müsst sowohl ihr als auch diejenigen die euch sehen, einen Viewer verwenden, der die Funktion unterstützt.

Weitere Hinweise, wie man die Funktion nutzen kann, findet ihr auf der Hover Height Wiki-Seite. Bitte sendet Bug-Reports zu allen Problemen.

Gleichzeitig mit Erscheinen des Viewers, hat Linden Lab heute auch einen Blogpost veröffentlicht, in dem aber im Wesentlichen ein früherer Blogpost noch einmal komplett zitiert wird. Da ich den älteren Beitrag bei mir auch übersetzt hatte, verlinke ich einfach auf den ensprechenden Abschnitt:
>> [LL Blog] - Testet die neuesten Verbesserungen für Second Life > Hover-Höhe

Zusätzlich hatte ich selbst die neue Funktion auch schon mal getestet und darüber berichtet. Das kann man hier nachlesen:
>> Infos zur neuen Avatar Hover Höhe

Downloads für den Second Life Viewer 3.7.26 (299635):
Windows | Macintosh | Linux

Release Notes:
>> Second Life Viewer v3.7.26 (299635)


StarLight Skin für SL Viewer 3.7.26

Eine aktuelle Meldung für ein neues StarLight-Paket gibt es zur Zeit noch nicht. Da im SL Viewer 3.7.26 mit dem Hover-Regler ein neues UI-Element eingeführt wurde, nehme ich an, dass Hitomi auch ein neues StarLight herausgeben wird. Ob die alten Skins mit dem Hover Viewer funktionieren, habe ich noch nicht ausprobiert. Deshalb liste ich die Downloads hier nicht auf. Sobald Hitomi etwas dazu postet, werde ich es hier noch ergänzen.

Update 26.03.2015:
Heute hat sich Hitomi gemeldet und etwas unerwartet verkündet, dass der alte StarLight 3.7.1140 auch für den Hover Viewer weiter gültig bleibt. Deshalb hier wieder die Downloads dazu:

Manuelle Installation (ZIP-Version für alle Betriebssysteme):

Automatische Installation (nur für Windows):

Quellen:

SL Go auf mobilen Geräten jetzt auch mit Firestorm

Quelle: OnLive: SL Go
Am 23. März gab es von SL Go Anbieter OnLive die Mitteilung, dass ab sofort der Firestorm Viewer als App für mobile Geräte mit Android- und iOS-Betriebssystem zur Verfügung steht. Fast alle bekannten SL-Blogs haben darüber schon gestern berichtet. Ich hielt es allerdings für nicht ganz so wichtig, den SL Go ist nach wie vor in Deutschland nicht nutzbar.

Bisher konnte man SL Go auf mobilen Geräten nur mit dem offiziellen SL Viewer nutzen. Da es laut Meldung von OnLive aktuell eine technische Beschränkung des Dienstes auf nur einen Viewer bei mobilen Geräten gibt, wird man durch die Änderung zunächst den Linden Lab Viewer nicht mehr auf Tablets nutzen können, sondern nur noch den Firestorm. Eine Studie von OnLive hätte gezeigt, dass die Mehrheit der SL Go Nutzer den Firestorm bevorzugen würde.

Für Desktop PCs stehen aber in Verbindung mit SL Go weiterhin beide Viewer zur Auswahl. OnLive schreibt, dass sie hoffen, demnächst auch beide Viewer als App für mobile Geräte parallel anbieten zu können.

Wer bereits einen SL Go Account hat und ein Tablet nutzt, muss nichts unternehmen. Beim nächsten Login wird automatisch der Firestorm Viewer geladen (anstatt der offizielle Viewer). Für neue Nutzer gibt es nun zwei Möglichkeiten, sich einen Account anzulegen:
  1. Über die Anmeldeseite auf der OnLive Homepage. Damit erhält man auch eine kostenlose Testphase von 7 Tagen. Für die Anmeldung ist eine Kreditkarte oder PayPal erforderlich.
  2. Über eine inworld Anmeldung auf der SL Go Island Region. Dort kann man die Gebühr auch in L$ bezahlen. Eine Kreditkarte oder PayPal ist nicht erforderlich.

Insgesamt versucht OnLive, mit all seinen Anpassungen für SL Go, den Kunden immer mehr Möglichkeiten zu geben. Im Grunde ist das vorbildlich. Nur haben wir in Deutschland leider recht wenig davon.

Hier ist mal die Übersicht der 35 Länder, in denen SL Go zur Zeit genutzt werden kann:

  • Andorra
  • Belgien
  • Dänemark
  • Estonia
  • Estland
  • Finnland
  • Frankreich

  • Griechenland
  • Großbritannien
  • Island
  • Israel
  • Italien
  • Kroatien
  • Lettland

  • Lichtenstein
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Monaco
  • Niederlande
  • Nordamerika

  • Norwegen
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Russland
  • San Marino
  • Schweden

  • Schweiz
  • Slowakei
  • Spanien
  • Türkei
  • Ungarn
  • Vatikanstadt
  • Zypern

Links:

Quelle: Firestorm Mobile on SL Go!
 

Montag, 23. März 2015

Black Dragon 2.4.2 (Beta) ist erschienen

Quelle: Black Dragon Viewer
Am 23. März ist der Black Dragon Viewer 2.4.2 Beta erschienen. Als wichtige Neuerung nennt Niran die geänderten Einstellungen für Glow (Leuchteffekte) und SSAO (Screen Space Ambient Occlusion). Wer den Black Dragon 2.4.2 über eine ältere Version installiert, sollte in den Anzeigeeinstellungen alle [default]-Buttons für Ambient Occlusion /SSAO (Umgebungsverdeckung) und Glow anklicken, damit die Einstellungen auf die neuen Werte zurückgesetzt werden. Bei einer sauberen Neuinstallation dürfte das allerdings nicht notwendig sein.

Weitere Änderungen betreffen das Volumetric Lighting (oder auch Godrays, wie sie bis zur vorletzten Version noch genannt wurden). Diese Funktion arbeitet nun auch mit FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) und Glow zusammen. Zudem gibt es eine Option, um die Alphatexturen bei der Berechnung von Depth of Field (Schärfentiefe) auszuschließen, so dass keine sonderbaren Effekte beim Volumetric Lighting in Verbindung mit DoF auftreten.

Und schließlich gibt es in den Anzeigeeinstellungen und in der Sidebar einen neuen Schieber, mit dem man den Lichtabfall (Falloff) der Strahlen beim Volumetric Lighting regeln kann. Mit dem Wert 8.0 ist diese Funktion ausgeschaltet, alle höheren Werte lassen die Itensität abfallen, je näher die Lichtstrahlen der Kamera kommen. Zwei Vergleichsfotos sind im Release-Posting von Niran enthalten. Der Effekt soll in kommenden Versionen noch verfeinert werden.

Alle weiteren Änderungen sind nur im Changelog aufgelistet. Da er sehr lang ist, picke ich mir nur ein paar wenige heraus, die ich noch für erwähnenswert halte.

Ein paar weitere Änderungen aus dem Black Dragon 2.4.2:
  • Neue Debug-Einstellung (und Checkbox in der Sidebar) zum Deaktivieren von richtungsabhängigem Volumetric Lighting.
  • Neue Checkbox für Aufnahme oder Ausschluss von Alphakanälen in der Tiefenberechnung.
  • Neues Informationssystem in den Einstellungen, welches vor möglichen Problemen und Performance-Killern warnt. (noch in Arbeit)
  • Separat einstellbare Chat-Farbe für Freunde.
  • Leicht überarbeitete FXAA-Berechnung für bessere Qualität.
  • Eingebaute Sicherung, damit der Schieber für Texturspeicher nicht auf 0 gestellt werden kann.
  • Leicht stärkere Glow-Berechnung für Objekte, für die diese Eigenschaft gesetzt wurde.
  • Größere Screen Space Ambient Occlusion (SSAO), bei gleicher Stärke.
  • Die Option für Depth of Field Berechnung unter Wasser wurde entfernt.
  • Viele Verbesserungen und Fehlerbereinigungen aus den letzten Linden Lab Viewern.

Da im aktuellen Black Dragon einige Anpassungen für das Rendering enthalten sind, gibt es heute wieder ein Foto. Oder besser gesagt, sogar drei Fotos. Um speziell Glow und Ambient Occlusion zu testen, bin ich an einen Ort gegangen, an den es mich jedes Jahr zum Frühlingsanfang erneut hinzieht. Und das ist Forest Feast. Das große Blumenfeld an der Grenze zwischen den Regionen Feast und Aught ist seit 2008 (also seit sieben Jahren!) nahezu unverändert und doch hat es von seiner immersiven Wirkung bis heute nichts verloren. Und der neue Black Dragon bringt das noch zusätzlich etwas stärker zur Geltung.


 

Ich habe auf Feast auch endlich das Volumetric Lighting sehen können, was bei der vorherigen Version noch nicht bei mir funktionierte. Allerdings ist bei mir der Effekt zu schwach, um davon auch ein gutes Foto zu präsentieren.

Den Black Dragon gibt es nur für Windows Betriebssysteme.
Hier ist sowohl der direkte Download als auch der Link zu Downloadseite:

Weitere Links:

Quelle: Black Dragon Viewer - Update 2.4.2 (BETA)