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Donnerstag, 20. April 2017

Die Fantasy Faire 2017 vom 20. bis 30. April in SL

Quelle: Fantasy Faire Blog
Am Donnerstag, den 20. April um 18:00 Uhr, wurde die Fantasy Faire 2017 in Second Life gestartet und sie wird bis zum Sonntag, den 30. April aufgebaut bleiben. Ich war eben schon etwa eine Stunde auf den völlig überfüllten Regionen und habe ein paar Fotos geschossen. Die Gestaltung der verschiedenen Themen ist wieder sehenswert und soweit ich bei meinem Kurzbesuch sehen konnte, gibt es viele Installationen mit frischen Ideen. Also keine Kopien von Themen vorheriger Jahre.

Da mir aber durch die Besichtigung die Zeit davongelaufen ist, gibt es jetzt einfach ein paar Infos aus dem Fantasy Faire Blog und die Teleports zu den einzelnen Regionen. Dazu ein paar Fotos, die ich heute auf etwa der Hälfte der Regionen geschossen habe.

In diesem Jahr findet die Fantasy Faire zum neunten Mal in Second Life statt. Wie immer, steht sie im Zeichen des Relay For Life (RFL) und ein Teil der Einnahmen geht an die amerikanische Krebshilfe. Insgesamt präsentieren mehr als 200 Aussteller auf der Fantasy Faire ihre Produkte. Das sind etwa 20 mehr als im letzten Jahr. Jeder Aussteller bietet dabei mindestens einen Artikel zugunsten der RFL-Kampagne an, was an den weiß-violetten Vendoren leicht zu erkennen ist. Der Betrag für diese Produkte geht zu 100 Prozent an die American Cancer Society.

Der Landepunkt auf "Fairelands Junction"
In diesem Jahr stehen für die Fantasy Faire insgesamt 15 Regionen zur Verfügung. Das ist noch einmal eine Region mehr als im letzten Jahr. Elf Regionen sind von den Ausstellern belegt und vier Regionen sind für spezielle Aktivitäten vorgesehen. Dazu gehören die Startregion Fairelands Junction, die als einzige Region mit ihrem Dschungeldesign ähnlich aussieht, wie in den vergangenen Jahren und auf der sich auch wieder das Memorial für an Krebs verstorbene Angehörige befindet.

Dann gibt es die Region mit dem Namen Kakushi Pasu, auf der ein Literatur-Festival durchgeführt wird, mit Lesungen in englischer Sprache (zum Programm).

Die Quest Region "Morbus"
Die dritte Sonderregion ist Opal Flight. Dort gibt es ein Unterhaltungsprogramm mit Live-Konzerten und Shows, sowie einige Kunstausstellungen.

Und schließlich ist auch wieder eine komplette Quest-Region aufgebaut worden, die den Namen Morbus erhalten hat. Der Quest nennt sich The Fairelands Quest: The Bard Queen’s Song. Dazu habe ich das zugehörige Promo-Video weiter unten eingebettet.

Region "Chaddul Ro"
Als weitere Programmpunkte gibt es verschiedene Präsentationen von Rollenspielgruppen, dann läuft eine Aktion mit dem Namen Jail and Bail, bei der ich aber nicht durchblicke, um was es geht. Und schließlich gibt es sowohl Stille Auktionen als auch Live Auktionen, bei denen Einzelstücke aus der Fantasy-Branche versteigert werden.

Hier das Video zum FF-Quest:

The Fairelands Quest: The Bard Queen’s Song


The 2017 Fairelands Quest: The Bard Queen's Song - promo from Aisling Sinclair on Vimeo.

Die folgende Liste mit den SLurls, habe ich aus dem letzten Jahr kopiert und nur die Links und Namen ausgetauscht. Deshalb sieht sie etwas bunt aus. Aber mit dieser Methode habe ich dennoch etwas Zeit gespart.

Am Landepunkt der Startregion, gibt es wie immer Portale zu allen anderen Regionen. Die Portale zeigen kleine Szenen von den Installationen der Region. Ein Klick teleportiert den Avatar dann dorthin.

Region "Raven's Perch"

Startregion

Alle Fantasy Faire Regionen:
  • Region: Anansi - Teleport
    - Designer: Beq Janus / Polysail - Sponsor: The NeoVictoria Project / Asil Ares
  • Region: Chaddul Ro - Teleport
    - Designer: Searlait Nitschke - Sponsor: The Roawenwood / Searlait Nitschke
  • Region: Dawn's Promise - Teleport
    - Designer: Marcus Inkpen / Sharni Azalee - Sponsor: The Looking Glass
  • Region: Egregore - Teleport
    - Designer: Mayah Parx - Sponsor: Epic Toy Factory
  • Region: Fallen Sands - Teleport
    - Designer: Sweetgwendoline Bailey / Eldowyn Inshan - Sponsor: United InshCon / Sweet Revolutions
  • Region: The Hill - Teleport
    - Designer: Kilik Lekvoda - Sponsor: Solarium / Titans
  • Region: Mudrana - Teleport
    - Designer: Alrunia Ahn / Luna Barak - Sponsor: Dandelion Daydreams Factory
  • Region: Raven's Perch - Teleport
    - Designer: Kaelis Ember / lrriven - Sponsor: Rivendale
  • Region: The Rose - Teleport
    - Designer: Alia Baroque - Sponsor: Fallen Gods Inc.
  • Region: San Mora - Teleport
    - Designer: Jaimy Hancroft / Eowyn Swords / Morbid Deceit - Sponsor: DRD
  • Region: The Spirit Pool - Teleport
    - Designer: Kayle Matzerath - Sponsor: The Lost Unicorn Gallery
  • ----------------------------------------------------------------
  • Region: Fairelands Junction - Teleport
    - Startregion - Designer: Saiyge Lotus
  • Region: Kakushi Pasu - Teleport
    - Literatur Festival Region - Designer: Lokii Violet
  • Region: Opal Flight - Teleport
    - Kunst- und Unterhaltungsregion - Designer: Haveit Neox & Lilia Artis
  • Region: Morbus - Teleport
    - Quest-Region - Designer: Kilik Lekvoda / Kayle Matzerath

Region"The Hill"
Region "Dawn's Promise"
Ich werde wieder versuchen, ein paar Impressionen am Wochenende einzufangen. Allerdings habe ich meine Zeiten in SL so stark zurückgeschraubt, dass ich wohl keinen ausführlichen Blogpost dazu schreiben werde. Wahrscheinlich eher eine Bilderserie mit ein paar Sätzen dazwischen.

Region "The Rose"
Ganz unten hier im Beitrag, habe ich noch den Event-Kalender zur Fantasy Faire eingebettet und zwar mit unseren Uhrzeiten (so muss man nicht ständig umrechnen). Es gibt in diesem Jahr so viele Events wie nie zuvor. Da die Fantasy Faire zu den beliebtesten Events des Jahres gehört, will scheinbar jeder irgendwie dabei sein.

Links:

Region "The Spirit Pool"

Event-Kalender
(Zeiten in Mitteleuropäischer Sommerzeit)




Second Life Viewer 5.0.4 (325124) ist erschienen

Am 19. April 2017 wurde der Second Life Viewer 5.0.4 veröffentlicht. Übernommen wurde der Code des Maintenance RC Viewers, der wieder eine Reihe von Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbereinigungen enthält. Eigentlich wollte ich diese Meldung nur auf Google+ posten, aber da es diesmal einige Neuerungen gibt, für die ein Screenshot ganz nützlich ist, gibt es eben einen Blogbeitrag. :)

Die wichtigste Neuerung betrifft die gewählte Render-Einstellung für ausgewählte Avatare. Die bleibt jetzt bestehen, auch wenn man aus- und wieder einloggt. Beispiel: Wenn aufgrund der eingestellten Avatar Render Complexity (ARC) ein Avatar als JellyDoll dargestellt wird, kann man diesen mit Rechtsklick und Auswahl von > Render Avatar > Always im Kontextmenü als vollwertigen Avatar anzeigen lassen. Diese Einstellung war bisher nach einem Neustart wieder aufgehoben. Mit dem neuen Viewer bleibt die Auswahl bestehen, bis man sie manuell ändert.

Kontextmenü bei Rechtsklick auf einen Avatar
Zusätzlich gibt es für diese ARC-Option ein neues Fenster unter > Einstellungen > Grafik > Exceptions (rote Markierung im nächsten Bild). Dort sieht man alle manuell geänderten Avatare und kann über das "+" weitere Avatare hinzufügen. Leider fehlt ein Symbol zum Entfernen von Avataren aus dieser Liste.

Und schließlich gibt es eine neue Option, Avatare aus der Friendlist immer komplett darzustellen, unabhängig vom eingestellten ARC-Wert. Diese Option kann direkt über dem "Exceptions"-Button aktiviert werden (blaue Markierung im nächsten Bild).

Freunde immer darstellen (blau) und die Liste der manuell zugeordneten Avatare (rot)
Weitere Neuerungen sind ein neuer Toolbar-Button zum Öffnen der SL Grid Status Meldungen und eine Option zum Einstellen des Ordners, in den Texturen und Mesh-Modelle beim Hochladen gespeichert werden. Dazu den gewünschten Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und > Use as default for > Image / Sound / Animation / Model auswählen (jeweils eines der vier Dateiformate). Überprüfen kann man diese Einstellung im Fenster > Einstellungen > Uploads.

Neuer Grid Status Toolbar-Button
Festlegen des Upload-Ordners
Anzeige der ausgewählten Upload-Ordner
Leider übersetzt Linden Lab immer weniger der neuen Menü- und Fenstertexte in die Sprachen der einzelnen lokalen Viewer. Deshalb sind in meinen Screenshots, trotz deutschsprachigem Viewer, die neuen Funktionen alle in Englisch zu sehen.

Alle weiteren Neuerungen als Liste:
    Das neue Kontextmenü in der Ignorier-Liste
  • Bei Inventarangeboten wird nun der Name des angebotenen Objekts in der Viewer-Meldung angezeigt.
  • Man kann jetzt in der Ignoriert-Liste per Rechtsklick auf den Namen sehen, in welchen Kategorien der Avatar oder das Objekt ignoriert wird (Voice, Text, Partikel, Sound).
  • Das Inventarfenster enthält einen neuen Eintrag im Zahnradmenü zum Anzeigen weiterer Inventarfenster.
  • Objekte aus der Inventar-Library können nun über einen neuen Eintrag im Kontextmenü der rechten Maustaste getragen werden (anstatt Drag & Drop auf den Avatar).
  • Die Anzeige von Textzeilen in Meldungen über LLTextBox wird jetzt automatisch an die Länge des Textes angepasst.
  • Das Fotofenster erinnert sich nun an die letzte genutzte Einstellung und verwendet diese beim nächsten Öffnen. Außerdem wird bei "Per E-Mail senden" der Avatar Name automatisch im Absender-Feld eingetragen.
  • Bisher konnte man über Strg+D ein ausgewähltes Inwold-Objekt duplizieren (wenn die Rechte es zulassen). Jetzt geht das auch über den Menüpunkt > Bauen > Objekt > Duplicate.

Die ganzen Fehlerbereinigungen liste ich hier nicht mehr auf. Es sind etwa so viele, wie die Neuerungen. Man findet die "Bugfixes" als zweiten Listenblock in den Release Notes.


Downloads für den Second Life Viewer 5.0.4 (325124):
Windows | Macintosh | Linux

Oder einfach über die:

Release Notes:

StarLight Skins für SL Viewer 5.0.4

Aktuell hat Hitomi Tiponi noch kein Update ihrer StarLight Skins für den SL Viewer veröffentlicht. Ihre letzte Version hatte sie hier veröffentlicht und diese nur bis Viewer 5.0.3 als funktionsfähig beschrieben. Da im Viewer 5.0.4 einige neue Fenster und Menüs enthalten sind, verlinke ich hier nicht auf den alten StarLight Skin. Sobald Hitomi ein Update veröffentlicht, trage ich das hier im Beitrag noch nach.

Link:

Mittwoch, 19. April 2017

[LL Blog] - E-Mails aus Second Life werden (noch) zuverlässiger

Quelle: SL Brand Center
Linden Lab am 18.04.2017 um 7:16pm PDT (4:16 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Es gibt mehrere Dinge in Second Life, die eine E-Mail versenden, aber wie viele von euch bemerkt haben, kommen die E-Mails nicht immer beim beabsichtigten Empfänger an. Es gibt eine Menge Gründe dafür, dass E-Mails aus SL nicht so zuverlässig sind, wie wir es gerne alle hätten und das Lab arbeitet daran, so viele von davon zu beseitigen, wie wir können. Aber für einige von ihnen, brauchen wir eure Hilfe.

Einer der wichtigsten Gründe, warum E-Mails nicht durchkommen, ist der Umstand, dass viele Second Life Konten falsche E-Mail-Adressen verwenden - wenn etwas in Second Life eine Mail an eine dieser falschen Adressen sendet, werden Fehler erzeugt. Die Anzahl dieser Fehler veranlasst viele Netzbetreiber und Spam-Detektoren dazu, sogar ganz korrekte E-Mails zu blockieren, wenn sie aus Second Life kommen. Um das zu beheben, müssen wir die falschen Adressen aussortieren, also... werden wir in den nächsten Monaten alle Quellen für E-Mails in Second Life konvertieren, damit keine einzige E-Mail mehr an eine Adresse verschickt wird, die noch nicht verifiziert wurde.

Um zu überprüfen, ob eure Adresse verifiziert ist oder nicht, geht bitte auf eure Konto -> E-Mail Seite und schaut neben eurer aktuellen E-Mail-Adresse. Ihr solltet dort ein grünes Häkchen und den Hinweis ✓ Bestätigt sehen. Wenn ihr das seht, braucht ihr nichts mehr zu machen und keine unserer Änderungen wird euch negativ beeinflussen. Wenn ihr das nicht seht, wird dort der Link Bestätigen angezeigt, den ihr verwenden solltet, um euch eine Bestätigungs-E-Mail zu schicken. Wenn ihr die E-Mail erhalten habt, klickt bitte auf den Link in der Nachricht, um eure Adresse zu verifizieren. Das Ändern eurer E-Mail-Adresse sendet automatisch eine Bestätigungs-E-Mail.

Wenn eure Adresse verifiziert ist, solltet ihr keine Probleme mit unseren Änderungen für den Versand von E-Mails haben - hoffentlich werdet ihr ab jetzt verlässlichere Nachrichten erhalten.

So sieht es aus, wenn die E-Mail Adresse noch nicht verifiziert ist:

Deutsch



Englisch






Quelle: Making Email From Second Life (More) Reliable
...................................................................

Anm.:
Ich hatte über dieses Thema schon einmal Ende Januar gebloggt. Damals wurde das im TPV-Treffen erwähnt, ohne dass es eine offizielle Meldung von Linden Lab gab. Mit der aktuellen Meldung wird LL wohl bald damit beginnen, die beschriebenen Änderungen umzusetzen. Wer bis jetzt seine Mail Adresse immer noch nicht verifiziert hat, sollte es bald machen, sofern man Wert auf weitergeleitete IMs, Meldungen von Rent-Boxen, Gruppennachrichten, usw. legt.

Samstag, 15. April 2017

Interview mit Ebbe Altberg in der Irish Times

Ebbe Altberg mit VR Brille / Quelle: Irish Times
Ciaran Laval hat gestern in seinem Blog über ein Interview von Ebbe Altberg mit der Irish Times geschrieben. Nachdem nun auch Wagner James Au und Nalates Urriah über diesen Artikel bloggen, habe ich ihn auch mal durchgelesen.

Es wird zwar vieles wiederholt, was schon bekannt ist, aber Ebbe gibt auch ein paar (für mich) neue Informationen. Ich fasse hier beides zusammen. Sowohl die bekannten Aussagen als auch die neuen. Dadurch ergibt sich insgesamt wieder ein leicht geändertes Gesamtbild von dem, was Sansar ist (oder mal werden soll).

Das Interview mit Ebbe, wurde ebenfalls am 13. April veröffentlicht. Autorin Marie Boran spricht am Anfang vom "Dinosaurier" Second Life und den bizarren Aktionen seiner Bewohner, wie zuletzt die Auseinandersetzung zwischen Donald Trump und Bernie Sanders Anhängern. Dass solche Aktionen auch zuhauf im RL abgelaufen sind, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Dann werden wieder bekannte Daten genannt, wie die 60 Millionen US-Dollar, die Second Life Bewohner im letzten Jahr durch virtuelles Business verdient haben, oder dass SL auch im Weiterbildungsbereich noch immer stark genutzt wird.

Danach berichtet die Autorin, dass sie mit ihrem alten Avatar, den sie seit 2010 nicht mehr genutzt hatte, vor ein paar Tagen in Second Life eingeloggt hat. Sie schreibt, ihr Avatar war unsichtbar und niemand hätte verstanden, was sie gesagt habe. Also loggte sie wieder aus. Ihre Schlussfolgerung aus dem Erlebnis ist, dass Linden Lab nun Sansar entwickelt, weil Second Life zu schwierig für ungeübte Nutzer sei.

Sansar Screenshot 2
Szene aus Sansar / Quelle: Linden Lab auf Flickr
Darauf sagt Ebbe, dass Sansar Second Life nicht ersetzen soll, sondern als zweites Produkt von Linden Lab betrieben wird. Second Life bezeichnet Ebbe als gesundes Produkt, das weiter verbessert und entwickelt wird und noch lange weiterlaufen soll.

Sansar soll ein neues, anderes Publikum anziehen, das mit Second Life nicht viel anfangen könne. Das Neue an Sansar ist das immersive Erlebnis in Verbindung mit einer VR-Brille. Damit könnte man sowohl die Umgebungen erkunden als auch eigene 3D-Objekte und -Gebäude erstellen. Es soll ein wenig so werden wie Minecraft, aber mit einer realistischeren Umgebung. Mit einem normalen PC kann man ebenfalls in Sansar einloggen, aber man hätte dann eben nur ein 2D-Erlebnis.

Als großen Unterschied von Sansar zu Second Life, sieht Ebbe die Skalierbarkeit von Sansar. Er sagt, dass LL untersucht hätte, warum Second Life nicht von ehemals einer Million Nutzer auf fünf oder zehn Millionen gewachsen sei. Mit den Erkenntnissen habe man nun in Sansar mehrere der Elemente beseitigt, die Second Life an einem Wachstum gehindert haben. Als Beispiele nennt er das Navigieren mit dem Avatar und das Finden von Angeboten, die das eigene Interesse ansprechen. Second Life habe zwar sehr viele Möglichkeiten, aber diese sind alle verborgen vor der Außenwelt und selbst wenn man eingeloggt hat, würde man vieles nur schwer finden.

Sansar wird eher als Plattform entwickelt und weniger als eine in sich geschlossene, virtuelle Welt. Jeder Ersteller kann ein sogenanntes "Erlebnis" gestalten, das dann individuell von anderen Oculus Rift und HTC Vive Nutzern besucht werden kann. Allerdings sind die VR-Brillen aktuell noch sehr teuer und der vorhandene Nischenmarkt sei zur Zeit nur von eifrigen Spielern besetzt. Linden Lab ist der Ansicht, dass Sansar diesen Markt öffnen wird und eine große Anzahl von VR-Content sowohl erstellt als auch genutzt werde.

Heute bräuchte man zum Erstellen einer VR-Umgebung (zum Beispiel ein virtueller Konferenzraum oder einen kommerziellen Ausstellungsraum) noch eine spezielle Gaming Engine und ein Team von Entwicklern. Mit Sansar soll das jeder Content-Ersteller selbst bewerkstelligen können.

Sansar Avatar / Quelle: Linden Lab
Auch das Simulator-Instancing wird im Artikel angesprochen. Auf einer SL-Region ist bei 70 bis 80 Avataren Schluss, bevor der Lag unerträglich wird. Auf Sansar sollen einmal mehrere Tausend Avatare den gleichen Event besuchen können, allerdings eben auf unterschiedlichen Instanzen (Servern). Avatare auf einer Instanz, können die Avatare auf den anderen Instanzen nicht sehen. Die Objekte dagegen, sind für alle Avatae sichtbar. Genauso kann man auch einzelne Avatare instanzübergreifend für alle sichtbar machen. Ansonsten wäre ein Event, wie zum Beispiel ein Live-Konzert, ja nicht machbar.

Dann kommt eine Aussage, die mal wieder typisch Linden Lab ist. Im Artikel der Irish Times sagt Ebbe, dass Sansar im Sommer 2017 in die offene Alpha geht, in der dann jeder mit einer VR-Brille einloggen kann. Noch Anfang März 2017, hatte Ebbe in anderen Interviews gesagt, dass Sansar im Frühling 2017 in die offene Beta geht, bei der dann jeder einloggen kann (auch ohne eine VR-Brille). Also nun Sommer statt Frühling, Alpha statt Beta und nur VR-Brillen-Nutzer statt alle. Solche größeren Planänderungen lassen Linden Lab nicht unbedingt vertrauenswürdiger erscheinen. Schon gar nicht bei Nicht-Second-Life-Nutzern.

Weiter wird geschrieben, dass sich bisher über 12.000 Leute für das Creator Preview von Sansar angemeldet haben und dass sie damit beschäftigt sind, Inhalte für die Plattform zu erstellen. Laut Ebbe sollen darunter auch einige große Firmen sein, die daran interessiert sind, ein Sansar-Erlebnis zu gestalten.

Was das Geschäftsmodell von Linden Lab für Sansar angeht, gibt es immer noch keine klaren Aussagen. "Sehr wahrscheinlich" will man bei allen Verkäufen von virtuellen Inhalten eine Provision oder eine Transaktionsgebühr einbeziehen. Und es wird auch eine monatliche Grundgebühr für das Betreiben eines Simulators geben. Bezogen auf Second Life sagt Ebbe, dass Linden Lab der Ansicht sei, dass dieses Modell zu teuer ist. Auf der anderen Seite würden die SL-Bewohner viel Geld durch ihr Business verdienen, ohne dass Linden Lab davon etwas hätte.

Szene aus Sansar / Quelle: E-Mail von Linden Lab
Am Ende des Artikels geht es um John Mahon, den Betreiber des virtuellen Dublin in Second Life. Diese Region ist auch sicher der Hauptgrund, warum in der Irish Times überhaupt ein Artikel über Second Life und Sansar erschienen ist. John interessiert sich für Sansar und ist nach einem Treffen mit Philip Rosedale (wieso eigentlich der?) zu einem Gespräch bei Linden Lab eingeladen worden, um die Möglichkeiten von Sansar zu diskutieren. Das würde aber nicht bedeuten, dass John die Region in SL aufgeben möchte. Er sagt, dass viele SL-Nutzer wohl nicht zu Sansar wechseln werden, da man dann sein komplettes Inventar in SL zurücklassen müsste. Außerdem wären eben die VR-Brillen aktuell noch sehr teuer.

Der letzte Satz kommt dann wieder von Ebbe, der sagt, dass man bei Sansar nicht an eine geografische Welt denken sollte, sondern an einzelne Reiseziele und Erlebnisse. In Bezug auf das virtuelle Dublin in SL führt er auf, dass man in Sansar nicht nur diesen Ort, sondern auch Joyce’s Dublin, ein mittelalterliches Dublin, das "wahre" Dublin, oder ein besseres Dublin besichtigen könne.

Insgesamt hat auch dieser Artikel nicht dazu beigetragen, dass ich mehr Interesse an Sansar bekommen habe. Meine Angst ist jedenfalls immer noch da, dass Sansar ein Flop werden könnte und Linden Lab mit Second Life allein nicht mehr lange überleben wird. Schon gar nicht, wenn sie immer wieder selbst betonen, dass SL ja eigentlich viel zu teuer ist.

Quelle: [Irish Times] - Virtual reality is giving Second Life a second lease of life

Freitag, 14. April 2017

Das M28 Cycle Car von anhelo

Eigentlich wollte ich schon viel früher ein paar Fotos von diesem Mesh-Vehikel posten, aber ich war in den letzten Wochen so wenig in Second Life eingeloggt, dass ich nicht dazu gekommen bin, mit meinem neuen Spielzeug eine Mainland Tour zu unternehmen. Gestern hat das dann endlich bei mir geklappt. Zunächst aber zwei Fotos von der Verkaufsfläche auf dem ULTRA Event.

Der M28 auf dem ULTRA Event
Vor etwa zwei Wochen habe ich mir das M28 von anhelo geholt, nachdem ich das Vehikel in verschiedenen Blogs und auf Flickr gesehen hatte. An diesem Mesh-Fahrzeug, das im RL etwa vor 100 Jahren gebaut wurde, ist so ziemlich alles anders als bei jedem anderen Vehikel in Second Life. Das fängt schon damit an, dass das eigentliche M28 Modell gar kein Fahrskript eingebaut hat. Es wurde für die März-Runde des ULTRA Shopping Event erstellt und ist ohne zusätzliches Add-on einfach nur ein statisches Modell zum Angucken.

Steampunkiges Design
Als Add-on gibt es dann aber ein Fahrskript, das zwar noch mal etwas extra kostet, aber sein Geld wert ist. Vor allem, nachdem fk0724 (so heißt der Designer von anhelo) Anfang April die Preise auf dem ULTRA Event gesenkt hat. Das Display Modell kostet jetzt 1.399 L$ und das Fahrskript 499 L$. Macht zusammen 1.898 L$ und bringt endlos viel Spaß (mir zumindest).

On the Linden Roads
Leider läuft der ULTRA Event nur noch bis einschließlich 15. April (Samstag) und ich vermute, dass dies ein exklusiver Artikel ist, der danach nirgendwo mehr angeboten wird. Wer also noch zuschlagen will, sollte sich beeilen. Kaufen kann man den M28 durch Klick auf den Text am Boden links vom Auto. Das Fahrskript gibt es über den Text rechts vom Auto. Aber auch auf den Event zu teleportieren und nur den M28 auf dem Verkaufsstand zu betrachten, macht schon Spaß, denn die Details des Modells sind wirklich klasse. (Teleport zum ULTRA Event)


Wenn man den M28 ausprobieren will, ohne ihn zu kaufen, kann man das auf einer Parzelle auf dem Mainland-Kontinent Heterocera. Dort steht das Fahrzeug in einem kleinen Schuppen und ein Weg führt auf eine Linden Road nahe dem Park Way. Man braucht allerdings eine Weile, um sich mit der sehr unorthodoxen, aber dennoch genialen Steuerung vertraut zu machen. Dazu später mehr. (Teleport zur M28 Demo)

Hier kann man sich in die Demo setzen und losfahren
Es gibt inzwischen auch einen Drittanbieter, der für den M28 mehrere Texturpakete erstellt hat. Diese kann man sich alle an gerezzten M28 Modellen auf einer Plattform über Satori ansehen. Die Vehikel stehen auf einem kleinen Rundkurs und die Texturen kosten 300 L$ pro Paket oder alle sieben Pakete als Fatpack für 1.900 L$. Eigentlich sieht der M28 schon mit seiner Originaltextur sehr gut aus. Dennoch habe ich mir noch die Textur British Racing geholt. Ein eigenes Foto habe ich davon allerdings nicht gemacht. (Teleport zum Texturenanbieter)

Hier gibt es die Texturpakete
Das M28 ist Mod, Copy und NoTrans. Es hat einen Land Impact von 47 Prims, was für die Menge an Details okay ist. Neben dem Fahrskript, bekommt man noch eine äußerst diffizile Lenkung, man kann das vordere Licht ein- und ausschalten, es gibt eine Feststellbremse, die Motorhaube kann geöffnet werden und man kann die Position von Fahrer und Beifahrer einstellen. Außerdem kann man sich die Materialtexturen herunterladen und damit sein eigenes Design für das Fahrzeug erstellen.


Wie nah das SL-Modell am Original ist, kann man anhand von Fotos vergleichen, von denen es viele  im Web gibt. Hier nur ein Beispiel. Im RL heißt das Auto übrigens GN Cycle Car. Es hat acht Zylinder, fünf Liter Hubraum und 320 PS. Erstaunlich für ein Auto, das bereits um 1908 gebaut wurde. Hier gibt es einen ganz netten Bericht in Englisch, mit vielen Bildern.

Hier habe ich mal die Depth of Field Funktion der Kamera aktiviert :)
Das Fahrskript für die SL-Version zu installieren, ist relativ einfach. Man rezzt das Auto und die Box mit dem Skript nah nebeneinander auf dem Boden. Dann klickt man das Auto mit der rechten Maustaste an und wählt "Bearbeiten". Danach bei gedrückter Umschalttaste auch noch die Box auswählen und die beiden Objekte verlinken. Durch diese Reihenfolge wird die Skriptbox zum Root Prim der verlinkten Gruppe und im selben Augenblick installieren sich die Skripte automatisch. Auch der Name des Objekts wird automatisch geändert in "ANHELO-V01AM-173RC", so dass man die fahrbare Version von der Display Version im Inventar unterscheiden kann. Wie das in SL aussieht, zeigt dieses kleine Video.


Nun aber zum schwierigen Teil. Dem Fahren des M28. Ein HUD oder ein Dialogmenü gibt es nicht. Alles muss über die Tastatur eingegeben werden. Damit man überhaupt losfahren kann, muss man als erstes die Handbremse mit Eingabe von "b" lösen. Beschleunigen, bremsen, nach links und rechts lenken, geht über die Tasten WASD oder die Cursor-Pfeile. Allerdings bleibt der jeweils erreichte Fahrzustand erhalten, selbst wenn man die Tasten wieder loslässt. Also ein Lenkeinschlag der Räder geht nicht wieder automatisch zurück, sondern man muss mit der gegenüberliegenden Taste das Ganze wieder zurückbewegen. Und eine erreichte Geschwindigkeit wird ebenfalls beibehalten, bis man mit der S-Taste oder Cursor Pfeil nach unten abbremst.

Unterwegs in New York SoHo
Bis ich den Umgang mit dieser Steuerung gelernt hatte, bin ich in einigen Vorgärten entlang der Linden Roads gelandet. Ein guter Indikator für die aktuellen Fahreinstellungen, ist der Hovertext über dem hinteren Teil des M28. Die obere Zahl gibt die Prozent für die Geschwindigkeit an (bei 0% kommt man zum stehen). Und die Zahl darunter gibt den Lenkeinschlag der Räder an. Steht ein L davor, bedeutet es "nach links" und ein R entsprechend "nach rechts". Auch hier ist eine 0 wieder die Mittelstellung.

Sollte man auf ein Hindernis auffahren und man kommt nicht mehr voran, stellt man die Geschwindigkeit zuerst auf 0 und drückt dann die S- bzw. Pfeiltaste nach unten. Damit kommt man in den Rückwärtsgang, der auch eine eigene Kameraeinstellung aktiviert.



Hier die Steuerbefehle für den M28:

SteuerungKommandos (im Chat eingeben)
[←]Lenken nach linksbHandbremse lösen/aktivieren
[→]Lenken nach rechtslVorderlicht ein/aus
Umschalt + [←]Schnelles Lenken nach linksegMotorhaube öffnen/schließen
Umschalt + [→]Schnelles Lenken nach rechtscKameraansicht zurücksetzen
MausklickLenkung auf MittelstellungtHovertext ein/aus
[↑] Beschleunigen
[↓] Bremsen
Seite hochGang hochschalten
Seite runterGang runterschalten



Wenn man mit der Steuerung zurecht kommt, ist der M28 eines der besten Vehikel für lange Mainland Touren. Die Geschwindigkeit ist gerade im langsamen Bereich ein Genuss. Da versagen die meisten anderen 08/15 Skripte. Und auf geraden Straßen kann man auch mal die Tastatur loslassen und fährt trotzdem weiter. Die Gangschaltung braucht man beim Fahren eigentlich nicht. Sobald man eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet, schaltet das Skript auch automatisch einen Gang höher. Ich habe meine kleine Mainland Reise aber nur im Bereich zwischen 1% und 10% durchgeführt. Das war super entspannend.

Anhelo ist aktuell auch schon wieder auf dem nächsten Shopping Event vertreten. Auf The Mens Dept (TMD) bietet er ein Holzregal mit einigen Objekten an. Lustig ist auch seine Produktbezeichnung. Nach dem Vehikel M28 heißt das Holzregal nun M29.^^

Links:

Montag, 10. April 2017

Drax Files: World Makers [Episode 44: Istanbul University]

Quelle: Draxtor Despres / YouTube
Am 10. April ist Episode 44 der World Makers Reihe von Draxtor Despres erschienen. Nachdem Drax im April 2014 bereits die die Texas A&M Universität vorgestellt hat, ist es diesmal die Universität von Istanbul.

Gleich zu Beginn der Episode, sind einige Szenen vom Lichter Filmfest in Frankfurt zu sehen, auf dem es unter anderem auch um Lesungen und Unterricht in virtuellen Welten ging. Dort präsentierte sich die Uni von Istanbul mit einem eigenen Stand und Draxtor war persönlich vor Ort..

Danach erklären die zwei Professoren Tuncer Can und Irfan Simsek abwechselnd, wie sie Second Life für ihren Englischunterricht einsetzen. Wenn man dann hört, dass diese Uni 200.000 Studenten hat, ist auch klar, warum SL eine Rolle spielt. Die meisten Studenten erhalten Fernunterricht und dazu eignet sich Second Life eben ganz gut. Aber selbst beim Präsenzunterricht, wird SL auf Laptops direkt im Klassenzimmer eingesetzt, wie man im Video sehen kann.

In Second Life gibt es auch einen vier Regionen großen Campus (Teleport ist unten bei den Links), auf dem eine virtuelle Version des Universitätsgebäudes steht. Auf den Nebenregionen gibt es dann mehrere virtuelle Klassenräume, die zum Teil sehr modern eingerichtet und mit Multimedia Anwendungen ausgestattet sind.

Eigentlich kann man nur hoffen, dass Präsident Erdogan die recht offene und moderne Uni nicht auch noch zum Staatsfeind erklärt. Denn kluge und aufgeklärte Leute scheinen dem Despoten ja gar nicht zu gefallen.

The Drax Files: World Makers [Episode 44: Istanbul University]



Übersetzung der Beschreibung zur World Makers Episode:
Die Professoren Tuncer Can und Irfan Simsek von der Universität Istanbul, nutzen jeden Tag das virtuelle Universum von Second Life mit Hunderten von Studenten.

Warum? Wahrscheinlich würden sie die Tatsache anführen, dass SL den Schülern aus aller Welt die Möglichkeit gibt, über ihre eigenen Erwartungen hinauszuwachsen: "Die Freiheit, die die Schüler durch ihre Avatare haben und ihre Fähigkeit, Welten zu gestalten, die sie je nach Anforderung in ihrem Klassenzimmer benötigen, gibt es nirgendwo sonst!" lautet ihr paraphrasiertes Credo, das im Gespräch immer wieder angeführt wird.

Seit fast 10 Jahren nutzen Tuncer und Irfan Second Life, um Englischlehrer in einem physischen Klassenzimmer und über Fernunterricht zu schulen: Studenten arbeiten im Rollenspiel zusammen, machen Hausaufgaben oder erstellen ein Machinima als anwendungsspezifisches Zusatzmaterial.

Aber Tuncer und Irfan gehen noch weiter: Studierende pädagogische Technologen, die Berater für digitale Lernplattformen in anderen Schulen und Universitäten werden wollen, untersuchen die Vorteile [und Stolperfallen] der Anwendung von Second Life im Klassenzimmer, indem sie Machbarkeitsstudien in Form von Spielen entwickeln, mit denen mathematische Anweisungen oder der Klimawandel veranschaulicht werden können.

Die Universität von Istanbul, mit ihren 200.000 Studenten, ist die älteste Universität der Stadt, die 1453 gegründet wurde. Und sie ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Second Life in der Bildung genutzt werden kann - wenn es von leidenschaftlichen Lehrern eingesetzt wird, die die einzigartigen Angebote einer Welt einbeziehen, in der Grenzen zusammenbrechen und kultureller Austausch nicht nur möglich, sondern ein wesentliches Merkmal ist.

Während die Begeisterung wächst, wie VR die Ausbildung revolutionieren wird, kann es sinnvoll sein uns daran zu erinnern, dass es bereits eine digitale Welt da draußen gibt, die von unzähligen Bildungseinrichtungen Tag für Tag genutzt wird, voll von Möglichkeiten und voll funktionsfähig!

Weitere Informationen findet ihr unter www.istanbul.edu.tr.

Quelle: Draxtor Despres / YouTube

Links zur Episode:

Allgemeine Links:

Sonntag, 9. April 2017

Erstellen einer Ortsseite für Second Life

Am 29. März 2017 hat Linden Lab offiziell die personalisierten Ortsseiten für Second Life eingeführt (oder auf Englisch die "Place Pages"). Mit diesen Webseiten kann sich jeder, der Besitzer einer Parzelle oder Region in SL ist, eine Art Visitenkarte für sein Grundstück erstellen. Ich habe das mit meiner kleinen 512m² Mainland-Parzelle auf Gaeta V gemacht und möchte hier nun die notwendigen Schritte zeigen.

Vorbeifahrt an der Garage mit meinem neuen M28.
Bevor man die Webseite aufruft, um Texte, Bilder oder ein Video einzufügen, sollte man kontrollieren, ob die angedachte Parzelle bzw. Region in der Second Life Suche angezeigt wird. Nur dann kann man die Webseite ändern. Und hier kommt auch schon der Haken dieser Neuerung. Wenn man das eigene Land in der SL-Suche eintragen lässt, kostet das 30 L$ pro Woche. Das ist zwar nicht viel (ungefähr 12 Cent), aber im Monat sind es dann schon 50 Cent und im Jahr 6 Euro.

Ich habe das aber dennoch erst einmal gemacht, um es eben auszuprobieren. Ich kann diese Option jederzeit wieder abwählen und muss dann auch die Gebühr nicht mehr bezahlen. Die Checkbox zum Eintragen des Grundstücks in der Suche, findet man im Land-Info Fenster in der Registerkarte "Options". Leider hat der aktuelle SL-Viewer von Linden Lab bei der deutschsprachigen Oberfläche ein Problem mit dem Layout. Deshalb habe ich die englische Oberfläche für meinen Screenshot verwendet. Dort heißt die Checkbox "Show Place in Search (L$ 30/week)".

Parzelle oder Region in der SL-Suche anzeigen lassen
Ist die Option aktiv, wird sie sofort auf der Webseite übernommen. Dorthin kommt man über den folgenden Link: https://places.secondlife.com/

Damit man seine Grundstücke aus Second Life angezeigt bekommt, muss man sich mit seinem SL-Account auf der Places-Seite einloggen. War man allerdings vorher schon auf einer anderen SL-Seite angemeldet (z.B. SL-Forum oder Dashboard), gelangt man direkt zu seinem personalisierten Bereich, indem man oben rechts auf seinen SL-Namen klickt und "Meine Orte" auswählt. Die Places-Seite wird standardmäßig mit englischer Oberfläche geladen. Das lässt sich ebenfalls rechts oben über "Language" in eine andere Sprache ändern.

Hier gelangt man zu seinem persönlichen Bereich
Auf der persönlichen Ortsseite werden dann unter der Überschrift "Ihre Orte" alle Grundstücke aufgelistet, bei denen man in Second Life als Owner eingetragen ist. In meinem Fall sind das zwei Grundstücke.

In der Tabelle zu den einzelnen Orten gibt es zwei Spalten, die von Bedeutung sind. Die eine heißt "Sichtbar?" und zeigt an, ob man den jeweiligen Ort für die Anzeige in der SL-Suche freigegeben hat. In diesem Fall steht ein "Wahr" in der Tabelle. Die andere wichtige Spalte ist die, in der "Bearbeiten" steht.

Im nächsten Screenshot sieht man die Auflistung meiner beiden Parzellen. Die untere habe ich kurz vorher im Viewer für die SL-Suche auf sichtbar gesetzt. Komischerweise steht auf der Webseite, dass meine Parzelle unter Adult eingestuft ist. In SL ist jedoch sowohl die gesamte Region als auch meine Parzelle als Moderate eingestuft.

Im linken, rot markierten Feld sieht man, dass das Land in der SL-Suche angezeigt wird.
Im rechten, rot markierten Feld ist der Link zum Bearbeiten der Ortsseite.

Zum Anpassen der Ortsseite einfach auf den Link "Bearbeiten" klicken. Dann öffnet sich ein großer Editor mit mehreren Möglichkeiten, um Texte, Bilder, Videos und sogar 360-Grad Snapshots hinzuzufügen. Auf der linken Seite wird der eigentliche Editor angezeigt und auf der rechten Seite wird angezeigt, wo die Text- und Grafikelemente in der fertigen Ortsseite platziert werden. Ebenso wird angezeigt, wie groß die Bilder sein dürfen, die man zur Ortsseite hinzufügen will. Die Größenangaben müssen exakt eingehalten werden, sonst verweigert der Editor das Hochladen.

Das nächste Bild ist ein Screenshot vom noch jungfräulichen Editor (für Originalgröße hier klicken und danach noch einmal auf das geöffnete Bild klicken):

Editor für die Ortsseite
Standardmäßig kann man vier Bilder in die Ortsseite einbinden. Wem die vorgegebene Anzahl der Bilder nicht reicht, kann man im "Description" Feld auch noch weitere Bilder hinzufügen. Das mit "Hero" bezeichnete Bild ist das, was später als Kopf der Ortsseite angezeigt wird. Für den mit "Image" bezeichneten Platzhalter, können drei Bilder im Bereich "Zusätzliche Bilder" hochgeladen werden. Die Besucher können dann später über die Pfeilsymbole im Bild durch alle drei Fotos blättern.

Hier wählt man die drei Bilder aus
Unter dem Description Feld, gibt es dann die Möglichkeit ein Video einzubinden. Da ich das machen wollte, habe ich am Donnerstag ein paar Szenen von meiner Parzelle aufgenommen. Das ging eigentlich recht flott. Viel länger dauerte dagegen das Zusammenstellen des Videos, mit Schneiden, Vertonen, sowie Vor- und Abspann erstellen. Das hat mich den ganzen Freitagabend gekostet. Und das Ergebnis ist dennoch sehr dürftig.

Hier geht es zum Sphären-Upload
Im oberen Menü des Editors, gibt es schließlich noch die Möglichkeit, ein "Sphären-Upload" auszuwählen. Gemeint ist damit ein 360-Grad Foto, das mit dem SL 360 Snapshot Viewer erstellt wurde. Der Viewer produziert eine ZIP Datei, die man direkt in die Ortsseite einbinden kann.

Ich dachte zuerst, diese 360-Grad Fotos werden an einer separaten Stelle angezeigt. Das ist aber leider nicht der Fall. Stattdessen wird die Sphären-Animation anstelle der Kopfgrafik in der Ortsseite angezeigt. Ich habe mir das kurz angesehen und dann das 360-Grad Foto wieder gelöscht.

Die Ortsseite hat zudem noch ein paar Macken, die ich nicht so gut finde. In der Beschreibung (im Description-Feld) ist eine erzeugte Leerzeile für die Absatztrennung viel zu hoch. Der Text wirkt dann schon fast nicht mehr zusammenhängend. Mein zweiter Kritikpunkt ist, dass die komplette linke Seite unterhalb der Parzelleninformation leer ist. Da könnte Linden Lab auch noch ein paar Elemente unterbringen.

Neben dem Buttons in der oberen Leiste des Texteditors, stehen auch noch ein paar zusätzliche Formatierungszeichen zur Verfügung. Hier ist eine Seite, auf der erklärt wird, wie man diese Sonderzeichen anwenden kann.

Zum Abschluss noch ein Screenshot meiner fertigen Seite. Insgesamt hat Linden Lab den SL-Nutzern mit der Places Page die Möglichkeit gegeben, eine einfache Homepage für die eigenen SL-Grundstücke zu erstellen.


Links:


Dienstag, 4. April 2017

[LL Blog] - Verbesserte Kapazität und Zugang für Regionen

von Linden Lab am 04.04.2017 um 11:38am PDT (20:38 Uhr MESZ)
- Blogübersetzung -


Quelle: SL Brand Center
Wenn aktuell eine Region voll ist, wird der Zugang zu dieser Region einfach auf der Basis von "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" geregelt. Dies führt zu einer Art Wettrennen, um auf eine volle Region zu kommen. Die Nutzer versuchen immer wieder auf die Region zu teleportieren, oder über die Regionsgrenze zu gehen, und scheitern, bis jemand die Region verlässt. Der nächste Versuch, der von jemandem gemacht wird, gelingt dann und die Region ist erneut voll. Sogar die Regionsbesitzer und Estate Manager stehen mit anderen Bewohnern im Wettbewerb, um auf ihre eigene Region zu kommen, wenn sie sich außerhalb befinden und die Region voll ist.

Wir führen in Bezug auf das Regionslimit und den Zugang zu den Regionen einige Verbesserungen ein:

  • Der Regionsbesitzer oder ein Estate Manager hat jederzeit Zugang, auch wenn die Region voll ist

    Faktisch gilt die Kapazitätsgrenze einer Regionen nicht mehr für den Regionsbesitzer oder einen Estate Manager in Bezug auf den Zugang. Nach dem Zugang in die Region, erhöht der Besitzer oder Manager immer noch die Anzahl der Nutzer in der Region. Zum Beispiel, wenn eine Region bereits die maximale Anzahl von Avataren hat, könnte der Regionsbesitzer oder ein Estate Manager eintreten, aber das würde die Anzahl in der Region auf 1 über das Limit erhöhen. Also müssten 2 Leute die Region verlassen, bevor der nächste Nicht-Besitzer/Manager eintreten kann.

  • Das vorgegebene Limit für die Anzahl der Avatare, wird bei jedem Regionstyp erhöht

    • Full Regionen um 10% (von 100 auf 110)
    • Homesteads um 25% (von 20 auf 25)
    • Open Spaces um 20% (von 10 auf 12)

  • Diese neue Bonuskapazität steht jedoch nur für Premium-Nutzer zur Verfügung - für Basic-Nutzer bleiben die Kapazitätsgrenzen auf dem alten Stand. Wenn zum Beispiel eine Full Region mit einer Grenze von 110 Benutzern gerade 105 Benutzer hat, können Basic-Nutzer nicht eintreten - sie werden die Region als voll angezeigt bekommen - aber 5 weitere Premium-Nutzer können noch eintreten.

  • Das aktuelle (vom Eigentümer kontrollierte) Limit für jede Region, wird automatisch für einen Premium-Zugang mit dem gleichen Bonus-Prozentsatz reserviert

    Wenn der Besitzer einer Full Region das voreingestellte Limit von 100 Avataren auf 50 reduziert hat, wird für Premium-Zugänge der gleiche Bonus-Prozentsatz (+10%) reserviert, so dass dann 45 Zugänge für Basic-Nutzer verwendbar sind und 5 zusätzliche Plätze nur für Premium-Mitglieder zur Verfügung stehen.

Sobald sich ein Avatar in einer Region befindet, spielt es keine Rolle, ob das ein Premium ist oder nicht. Sie zählen genauso wie jeder andere. Es spielt auch keine Rolle, wie das anteilige Verhältnis aus Premium, Basic oder Besitzer/Manager in der Region ist: Sie alle zählen nur als ein Bewohner.

Wir werden diese Eigenschaften langsam auf euren Regionen und den Regionen um euch herum einführen.

Wir freuen uns, diese neue Funktionalität anzubieten und das Erlebnis von Landbesitzern und Premium-Mitgliedern in Second Life zu verbessern. Loggt euch ein und haltet Ausschau nach einer weiteren Ankündigung, sobald die Einführung abgeschlossen ist!

Quelle: Improved Region Capacity and Access
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Anm.:
Hm, naja. Am meisten dürften sich über diese Änderung die Regionsbesitzer von Homesteads freuen. Zum einen kommen sie jetzt immer auf ihre Region, auch wenn sie schon voll ist. Und zum anderen sind 25 statt 20 Avatare auf einer Homestead eine merkbare Verbesserung. Bei einer Full Region dürfte sich das kaum auswirken, denn ich habe schon lange keine Region mehr mit 100 Avataren darin gesehen. Fakt ist doch, dass eine Full Region bei etwa 70 bis 80 Avataren so in die Knie geht, dass heute die Besitzer schon freiwillig auf diese Zahl begrenzen.

Die Mainland-Regionen scheinen von dem Upgrade gar nicht betroffen zu sein. Da gilt nämlich ein Limit von 40 Avataren und das bleibt wohl auch so, da es in der Meldung von Linden Lab nicht erwähnt wird.

Das die zusätzlichen Plätze auf einer Region nur von Premiums genutzt werden können, ist auch lustig. Das wird dann bei einigen Veranstaltungen dazu führen, dass Premiums gebeten werden, kurz die Region zu verlassen, damit ein Basic rein kann. Danach kann dann der Premium wieder zurück...oder auch nicht. :)